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AW: Palio 40+: Drunken Dragon, Hidden Dragon und Amigo
Hallo,
Spiele die Drunken Dragon 40+ probehalber in der nächsten Zeit. Vorher habe ich Baracuda in max gespielt, was von der Kontrolle her im Training kein Problem darstellte, war Samstags mit etwas zu steifem Handgelenk leider nicht mehr möglich wegen dem Flummiverhalten der ESN Beläge. Daher wollte ich einfach mal was neues testen. Meine Stärken liegen ohnehin eher in den spinnreichen Topspins, daher die Idee mal in die Chinaecke vorbeizuschauen.
Zunächst spielte sich der Drunken Dragon unerwartet weich, was mich stark gewundert hatte (vll lag es noch am Finezip-Kleber) Er spielte sich extrem weich und unkontrolliert bzw. hatte einen starken Katapult. Dann habe ich ich ihn neu aufgeklebt und den Kleber länger antrocknen lassen (vorher war der Kleber sehr nass, ich wusste es nicht besser da ich den Kleber nicht kannte). Nun spielt sich der Beläg deutlich härter und undynamischer, was eigentlich auch gut so war. Der Belag war nun also auch undynamischer wie der Baracuda, was klar war, für mein Empfinden aber nicht härter aber "lebloser". Beim Baracuda merkt man einfach eine gewisse Spannung. Härtetechnisch lässt sich das schwer vergleichen.
Blocks gelangen sehr sicher und unangenehm da der Belag deutlich abbremst. Auch beim Topspin spielte sich der Belag sehr sicher, hätte eher damit gerechnet sämtliche Bälle mangels Katapult ins Netz zu pfeffern. Aufschläge gelingen mit mehr Schnitt als mit dem Baracuda, was auch klar ist da man dort durch den fehlenden Katapult nicht zu sehr aufpassen muss. Auch empfinde ich den Belag als relativ Schnittunempfindlich und besser kontrollierbarer. Im kurz ablegen hatte ich noch einige Probleme, weniger wegen der Länge der Bälle sondern eher wegen dem hohen Absprung.(Schätze mal aufgrund des härteren Spielgefühls des Schlägers durch ein Holzwechsel?)
Natürlich ist der Belag auch in der Endgeschwindigkeit nicht so schnell wie der Baracuda, allerdings finde ich den Unterschied nicht zu extrem und lässt sich mit einem schnelleren Holz gut ausgleichen. Zurückhalten sollte man sich mit diesem Belag trotzdem nicht, dann gelingen auch schöne lange Topspins auf die Grundlinie.
Was ich allerdings nicht verstehe ist die Ungefährlichkeit des Spins was mich stark wunderte. Viele hatten absolut gar keine Probleme den Ball zu blocken oder gar zu schlagen, was sich jedoch nach erneutem kleben und einspielen etwas gebessert hat. Allerdings bin ich immernoch etwas enttäuscht, da der Belag als sehr spinnig vermarktet wird. Vielleicht brauch ich noch Eingewöhnungszeit.
Jedoch hatte mein Trainingspartner (früher Abwehrspieler in der 2. Bundesligaspieler) viel weniger Probleme meine Topspins zu bekommen. Mit dem Baracuda sind die Bälle extrem oft über den Tisch geblockt oder gar vor dem Gegner abgetaucht, die Bälle wurden also nichtmals getroffen (der gute Mann ist war nunmal Schnitt-Abwehrspieler und das ist auch schon länger her)
Jedenfalls hat er mir ausdrücklich bestätigt das die Bälle mit dem Drunken Dragon deutlich ungefährlicher sind( und "immer gleich" kämen).
Gespielt wird das ganze auf einem Stiga Rosewood XO auf 86gramm selektiert, geklebt mit dem Finezip-Kleber.
Abschließend würde ich sagen: toller Belag nur etwas nunja ungefährlich. Vielleicht muss ich mich erst an den Belag gewöhnen oder ihn vielleicht auch mehr einspielen
Mich würden nun noch andere Meinungen bezüglich des Spins beim Topspin interessieren. Gerne ein Vergleich mit den aktuellen ESN-Belägen wie zB. Baracuda und Rest.
Auch würde mich ein genereller Vergleich mit DHS Neo Belägen oder dem Hurricane 8 stark interessieren, ob diese bezüglich Tempo gleichwertig sind und ganz wichtig beim Spin des Topspins.
Hoffe ich konnte dem einen oder anderen helfen und hoffe mir hilft jemand diesen Belag besser einschätzen zu können im Vergleich zu den restlichen Material.
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