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AW: Projekt TTR 2000
Verfolge den Thread sehr interessiert und habe auch alle Videos vom TTRHunter gesehen.
Meiner Meinung nach ein sehr cooles Projekt. So an seinen Schwächen zu arbeiten erfordert viel Fleiß, Disziplin und Durchhaltevermögen.
Ich kenne genug Leute die sich verbessern wollen, aber im Training immer nur dieses typische Vor- und Rückhand einspielen und dann ein Spielchen machen. Und dazu kommt noch das dann in diesem Trainingsspiel nichts Neues ausprobiert wird, weil man ja genau deshalb verlieren könnte bzw. die Wahrscheinlichkeit das man verliert sehr hoch ist. Das eine langfristige Verbesserung erreicht werden kann (z.B. Rückhandschwäche beseitigen, wie beim TTRHunter) ist dann wie weggeblasen.
Und dann kommt auch noch die Frage nach dem richtigen Material. Ob NI oder NA, egal welcher Spielstil langfristig erfolg bringen soll, man muss systematisch an die Sache ran gehen.
Ich selbst habe als blutiger Anfänger mit 28 angefangen. Das war 2010 in der 3. KK. Jetzt spiele ich Bezirksklasse und habe meine Obergrenze denke ich noch nicht erreicht. Gehe 2 mal die Woche von 19-22 Uhr zum Vereinstraining und nehme nebenher seit ca. 3,5 Jahren relativ regelmäßig Privatstunden bei einem Trainer bzw. jetzt Trainerin. Habe kein Punkteziel vor Augen, aber ich weiß woran ich arbeiten muss und habe für mich den Ehrgeiz meinen Schwächen zu verbessern. Der Erfolg (TTRPunkte) kommt dann (fast) von ganz allein. Außerdem macht es mega Spaß, wenn man merkt das man sich wieder verbessert hat und sorgt für weitere Motivation.
Wenn man wirklich besser werden will und meinetwegen auch ein Punkteziel hat, dann kann man das erreichen. Man muss nur durchhalten und einen Plan haben.
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