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Zitat von fresh_F
Ein einseitig aufgebautes Spiel (hier Rückhandorientierung) hat immer große Nachteile: Man muss sehr gut laufen um gut zum Ball zu stehen, wenn er nicht dahin kommt wo man bereits steht. Das sollte ausgenutzt werden, man sollte also versuchen platzierungsmäßig sehr variabel zu spielen. Von der tiefen Vorhand bis über die tiefe Rückhand und möglichst oft wechselnd. Natürlich sollte man dabei selbst auch den Ball nicht zu spät/weit hinten annehmen, da der Spieler sonst wieder Zeit bekommt sich richtig zum Ball zu stellen. Das setzt natürlich voraus, dass diese Strategie halbwegs zum eigenen Spielstil passt.
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Selbst viel mit der Platzierung zu variieren birgt immer die Gefahr...das die Rückschläge des Gegners auch viel in der Platzierung variieren. Bei Materialspielern im allgemeinen ist es aber immer ganz gut wenn man möglichst den selben Ball zurückbekommt, dann kann man sich darauf gut einstellen und sich entsprechend anpassen, deshalb ist dein letzter Satz eben entscheidend, man muss eben schauen ob es zur eigenen Strategie passt.
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Zitat von fresh_F
Bei eigenem Aufschlag kann, wie du gesagt hast, durch den starken Unterschnitt und darauffolgenden Rückschlag ja dann schön, mehr oder weniger wie gewohnt, eröffnet werden. Es ist darauf zu achten, dass man durch die Eröffnung nichtausgeblockt/gekontert werden kann, d.h. variable Platzierung und ausreichende Qualität im Topspin sollten vohanden sein.
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kommt drauf an wie gut der Unterschnitt bzw an dem Tag das Händchen dafür ist. Wenn nicht stark genug kann man nicht selbst wie gewohnt eröffnen sondern bekommt einen fast leeren Konterball für den Gegenangriff.
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Zitat von fresh_F
Ein weiterer Schwachpunkt dieses Spielsystems ist zudem dass kein starker Schnitt im Ball ist und man immer selbst eröffnen kann. Wenn man vorherige Punkte (hauptsächlich Platzierung) beachtet, sollte es ihm schwer fallen, aus der passiven Position einen Vorteil zu beziehen.
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...das kommt wie gesagt sehr stark auf die eigenen vorlieben an. Ich persönlich finde es viel leichter auf Schnitt zu eröffnen als auf Bälle ohne schnitt. zumindest über dem Tisch.