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AW: Sind behandelte Noppen unserem Sport zuträglich ?
@ noreflex
Im Prinzip gebe ich Dir recht. Das ganze hat nur einen Haken. Die Spiele gegen Störspieler sind fast immer langweilig und völlig unansehnlich (sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer). Hat der Angriffsspieler den Dreh raus, gibt's für den Glattnoppi ne Packung andernfalls eben gerade umgekehrt. Wo liegt da die Befriedigung, wenn ich so ein Spiel sicher gewinne? Aus meiner Sicht als Angriffsspieler hab ich nur die Genugtuung, dass der andere sieht, dass er mit seinem "Gegurke" eigentlich machtlos ist, wenn der andere weiss wie's geht. Aus Sicht des Langnoppis könnte ich mich über einen Sieg überhaupt nicht freuen, da ich genau weiss, dass ich nur gewonnen habe, weil der andere keine Ahnung hat wie's richtig funktioniert. Es gibt natürlich genügend Langnoppis, die sich hämisch darüber freuen, wenn der andere den Ball in der Weltgeschichte herumschiesst.
Völlig anders sieht's bei einem Verteidiger mit griffiger Langnoppe aus, der herumsägt wie ein Weltmeister und alles zurückbringt. Das ist ästhetisches Tischtennis vom feinsten (finde ich zumindest so) und macht mir auch am meisten Spass!
Naja, man kann sich die Gegner eben nicht heraussuchen und das Spiel gegen blinde Klopper macht auch nicht wirklich Spass!
Für mich ist auf jeden Fall wichtig, dass Tischtennis spielen mehr als nur gewinnen bedeutet, und ich finde die Reduktion des Spiels aufs Gewinnen schlimm!
JanMove
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