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Alt 05.03.2016, 08:37
Abwehrtitan Abwehrtitan ist offline
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Parallelen

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-944816.html

Weimar lässt grüßen, eine zerfledderte politische Landschaft, die Mitte praktisch nicht vorhanden, innerhalb der Parteien knirscht es laut. Gabs so ähnlich schonmal.

Zitat:
SPD, Zentrum und DDP waren die vorbehaltlos zur Demokratie stehenden Verfassungsparteien der Weimarer Republik. Erreichten sie zusammen bei den Wahlen zur Nationalversammlung im Januar 1919 noch ca. 70 Prozent der Stimmen, so verloren sie schon bei der ersten Reichstagswahl im Juni 1920 für immer ihre parlamentarische Mehrheit. Mit Ausnahme mehrerer Großer Koalitionen regierten fortan in der Regel vom Parlament tolerierte bürgerliche Minderheitsregierungen. Insgesamt zeichneten sich alle Weimarer Reichsregierungen durch chronische Instabilität und kurze Dauer aus. Die Parteien waren zu stark ihren angestammten Milieus verhaftet und zeigten auch aufgrund begrenzter ökonomischer Verteilungsspielräume zu wenig Kompromissbereitschaft gegenüber anderen Parteien. An den meisten Reichsregierungen seit 1920 beteiligt war auch die der Republik zunächst skeptisch gegenüberstehende bürgerliche Deutsche Volkspartei (DVP). Auch die Bayerische Volkspartei (BVP), die sich 1918 vom Zentrum abgespalten hatte, war seit 1922 in vielen Reichsregierungen vertreten. Als folgenschwer für die Weimarer Republik und mitverantwortlich für den Aufstieg der NSDAP erwies sich der stetige Niedergang der liberalen Parteien DDP und DVP, die am Ende der Weimarer Republik nur noch Splitterparteien waren.
Zitat:
Zu den entschiedenen Gegnern der Republik gehörte die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP). Als Repräsentantin des konservativ-monarchistischen Lagers bekämpfte sie das demokratische System von Beginn an. Das Gleiche galt für die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Sie strebte die Errichtung einer sozialistischen Rätediktatur nach sowjetischem Vorbild an. Der völkisch-rassistischen und antisemitischen Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) gelang Anfang der 1930er Jahre, begünstigt durch die Verunsicherung und soziale Verelendung großer Bevölkerungskreise im Rahmen der Weltwirtschaftkrise, der Aufstieg zur stärksten politischen Kraft im Parlament (1932); gleichwohl konnte sie keine parlamentarische Mehrheit erringen.
Zitat:
Reichspräsident Paul von Hindenburg, seit 1925 im Amt, ernannte im Rahmen eines weiteren Präsidialkabinetts Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler einer Regierung aus NSDAP und DNVP. Mit dieser Entscheidung versetzte er der schwer erschütterten parlamentarischen Demokratie von Weimar den endgültigen Todesstoß.
Kann alles passieren, hinter der Tür lauert eine Wirtschaftskrise wie sie die Welt noch selten gesehen hat.

Es wird zugig werden im Lande, einen "Retter" sehe ich weit und breit nicht.

Im Grunde erschreckend, aber es gibt Wichtigeres, weils für jeden immer Wichtigeres gibt, ich muss z.B. an die TT-Platte. Viel Glück Deutschland ....

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lustige Zeiten für Despoten