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Alt 10.03.2016, 12:14
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von Bernardus Beitrag anzeigen
Zumindest soweit, dass man erkennt, dass die ganze Finanzliteratur kein WISSEN ist, sondern GLAUBEN!!
Und da gibts halt immer Andersgläubige
Wobei es trotzdem recht einfach ist zu dem Wissen zu gelangen, dass das derzeitige globale Finanzsystem - Glaube hin Glaube her - nur dazu taugt, dem eh schon recht kleinen Teil der Superreichen zu noch mehr Finanzkraft zu verhelfen was auf der anderen Seite für eine immer größer werdendere Masse Menschen dazu führt noch weniger zu haben.

Von daher kann man zumindest jegliche Literatur, die das bestehende Finanzsystem als Axiom akzeptiert, egal welche Glaubensrichtung daraus abgeleitet wird, eigentlich gleich besser zum Heizen in einem kalten Winter nutzen.

So nett so mancher Superreicher wie der dafür gern angeführte Bill Gates auch sein mag, halte ich das Hoffen darauf, dass sich möglichst viele dieser Superreichen großzügig zeigen mögen, damit die Welt ein Stück weit besser werden kann, ganz und gar nicht für der Weisheit letzter Schluss.

...und komm' mir jetzt bloß nicht wieder damit, dass das ein Anfang ist!

Jegliches Finanzsystem das es zulässt, dass einzelne Menschen in recht kurzer Zeit (siehe Bill Gates, der nicht mal dick erben musste) zu unermesslichem Recihtum gelangen zu können, während auf der anderen Seite Menschen mit z.T. mehr als 10 Stunden Arbeit täglich kaum ihr überleben sichern können, ist einfach grundlegend falsch. Um das zu erkennen, muss man nicht mal über mehr Verstand als Leseratte jimih verfügen

Leider ist die Gier recht weit verbreitet, weshalb wohl nicht wenige Menschen völlig unempfänglich für dieses Wissen sind. Die Hoffnung selbst mal in der eigenen Lebenszeit Multimillionär werden zu können, scheint so tief in den Menschen verankert zu sein, dass sie das größtenteils klaglos über sich ergehen lassen

Immun gegen den Traum vom dolce vita sind wohl die Wenigsten. Wird wohl den Meisten auch schon von Kindesbeinen an so eingeimpft. Aschenputtel, die dann doch das Glück hatte den superreichen Traumprinzen abgekriegt zu haben, ist ja auch wirklich rührend. Drauf geschissen, dass real die meisten Prinzen und Könige ihren Reichtum durch Ausbeutung und Unterdrückung erlangten...

jimih ist nichts anderes, als ein kleines Mädchen, dass davon träumt eines Tages vom reichen Traumprinzen gerettet zu werden. Für ihn ist es halt nicht hilfreich, wenn es Menschen gibt, die die Traumprinzen dieser Welt Stück für Stück weniger traumhaft werden lassen wollen. Die Libärteren, so meint er zumindest, sind aus dem Holz geschnitzt, dass es möglich werden kann, dass eines Tages auch für ihn ein libärterer, im Wesen großzügiger und herzensguter Prinz auf dem weißen Pferd kommt um ihn in eine bessere Welt bis an sein Lebensende zu entführen