Ein gern gebrauchtes Argument, dass ja niemandem etwas weg genommen werde ....
Kann man daraus schließen, dass die Flüchtlinge keinerlei Kosten verursachen ? Oder hatten wir Gelder rumliegen, die keiner braucht, weil ja ohnehin schon alles glänzend neu ist bei uns ?
Warum haben wir unseren Staat und unsere Infrastruktur komplett kaputt gespart, wenn eigentlich ausreichend Geld da ist ?
Warten wir jetzt also bis unsere Brücken einstürzen, um weiter zu sparen ?
Und vor allem: Wir befinden uns aktuell am absoluten Höhepunkt wirtschaftlich gesehen. Das ist dann eigentlich der Moment, in dem man modernisiert und investiert und in dem vielleicht auch mal am unteren Ende etwas ankommen könnte. Genau das wird jetzt aber umgeleitet.
Klar das Geld ist da, Milliarde um Milliarde - aber es fehlt dann auch weiterhin an allen Ecken und diejenigen, die jahrelang der Wettbewerbsfähigkeit und der Einheit zuliebe verzichtet haben, verzichten jetzt halt weiter wegen der Flüchtlinge ...
An dieser Sache profitieren wieder die Gleichen wie immer und es zahlen wieder die Gleichen wie immer. Dass es dabei eine zeitliche Verzögerung gibt und man es deshalb nicht im ersten Jahr merkt, beruhigt nur den der ausschließlich in den Teller schaut.
Und diese Art der Zuwanderung wird nie volkswirtschaftlich profitabel werden, das ist Unsinn. Es ist eine humanitäre Leistung, die viel Geld und Anstrengung verlangt, da sollte man sich nichts vormachen. Und ich befürworte auch, dies zu tun, aber ich möchte verdammt nochmal, dass hier endlich mal die Profiteure und Verursacher mitmachen. Wenn das nicht passiert, wird das die wahren Leistungsträger, nämlich die mittleren Einkommensbezieher und Voll-Steuerzahler überfordern - das ist kein Angst-Szenario, sondern eine logische Konsequenz, wenn man alles einfach weiter laufen lässt.
Und dann ist Schluss mit lustig ...
