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AW: Frage nach Regelkunde bei unfairem Verhalten
So in etwa würde ich es auch sehen. Wobei ich es nicht verstehe, wieso jemand seinen eigenen Mannschaftskollegen "zurückpfeift" wenn der recht höflich auf einen falschen Aufschlag hinweist, der zudem ganz einfach abzustellen ist. Sollte jeder hinkriegen, den Aufschlag hinter der Grundlinie auszuführen. Ist doch nicht so schlimm, ist für mich klassenunabhängig das falsche Signal.
Grundsätzlich würde ich mal einen Unterschied zwischen Verbands-WO-Vorgaben und ITTR Teil A machen.
Auch wenn es hier und da mal zu Streitigkeiten kommt - was recht selten ist - funktioniert es doch im Großen und Ganzen recht gut. Muss ja nicht wegen einem Aufschlag der über dem Tisch aufgeschlagen wurde ein Fass aufgemacht werden. Ein höflicher Hinweis darauf, wird wohl in den allermeisten Fällen zum gewünschten und regelkonformen Ergebnis führen.
Wenn mal wer nicht das richtige Trikot dabei hat, oder jemand ein Spiel vorziehen möchte (Im WTTV eh mit Zustimmung des Gegners erlaubt.), nach fünf Punkten zum Hantuch gegriffen, oder 'ne Flasche Wasser mit in die Box genommen, die Einspielzeit und Satzpause nicht genau eingehalten wird, sind das sicher Dinge, bei denen kaum jemand auf Verbandsebene viel Wind macht. Selbst, dass es zu Theater wegen des Schiedsrichters, den nun mal die Mannschaften stellen müssen, kommt, kenne ich so gut wie nicht in der Praxis. Aus dem Bauch raus, würde ich sagen, dass die meisten eher darauf bedacht sind, dem eigenen Mannschaftskollegen gegenüber nicht als parteiisch wahrgenommen zu werden.
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