Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Bereits 1997 erörterte Michel Gadal das Problem in seinem Buch "Der Weg zum Erfolg".
"Wenn wir uns mit Showmanship und dem Anlocken eines breiten Publikums befassen, müssen wir als erstes das anzubietende Produkt definieren und uns sicher sein, dass es auch die Grundeigenschaften eines Showprodukts besitzt:
- es macht Spaß beim Zuschauen
- es kann leicht verstanden werden
- es ist lebhaft
- es ruft Enthusiasmus hervor
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Wenn du diese Metrik vielen Sportarten anlegst bezweifele ich dass du als Ergebnis die erfolgreichsten identifizieren kannst. Abgesehen davon sind sie sehr subjektiv.
Zitat:
Zitat von Rudi Endres
......Sie (die Zuschauer) erwarten von den Spitzenspielern ein bisschen mehr als "dumme" Fehler."
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Beim Fußball gab es vor Jahren (damals wurde defensiver gespielt) mal die Logik, dass in den ersten 80 Minuten oftmals sehr wenig passiert, weil die Mannschaften keine Fehler machen. Erst wenn die Kondition nachließ ergaben sich die Lücke die das Spiel attraktiv machten.
Sobald bei einer Sportübertragung ein Moderator dabei ist, wird den Zuschauern erklärt welcher Fehler "dumm" und welcher aufgrund von der Qualität des Gegners verursacht ist.
Zitat:
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Hat sich in den letzten 20 Jahren was geändert, außer dass die Ballwechsel noch kürzer geworden sind?
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- Bälle
- Man spielt nur noch bis 11, dafür aber mehr Sätze
- Mannschaftsstärke
- Doppel sind verschwunden
- Materialzulassungen
- Technische Weiterentwicklungen in der Rückhand
- Spieler sind körperlich wesentlich austrainierter
... ist außer der Plattengröße und der Netzhöhe etwas gleich geblieben.