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AW: Manipulationsverdacht VR-Cup in Nauheim
Drei Tage vorher war der Spieler Frankenberg noch nicht so gut - da hat er gegen einen Gegner mit läppischen 1572 TTR-Punkten verloren.
Aber vielleicht hat er ja in den Tagen dazwischen gut trainiert....
Die TTR-Systematik geht ab einer Differenz von mehr als 344 Punkten von einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 0 aus. Der erfolgreiche Kollege allerdings gewinnt 3:0 (!) gegen einen Spieler, der 642 Punkte mehr als er aufwies.
Ich würde aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass vielleicht ein Sieg bis max. 250 Punkte TTR-Differenz machbar ist, aber nur 2 oder 3 mal in einer TT-Karriere.
Auf die Ligazugehörigkeit bezogen sind das mindestens 3 Ligen Unterschied.
Man kann ja, wenn man einen Premiumzugang hat, nachsehen, was die größte TTR-Überraschung oder -Enttäuschung der eigenen Karriere war - es würde mich wundern, wenn es da viele gibt, die regulär bei einer Differenz von > 200 Punkten gewonnen/verloren haben.
Der schlechteste Gegner bei dem "Turnier" war "nur" 323 Punkte besser.
Ich denke, aus diesen Zahlen (und den bereits geposteten Beiträgen) kann man so seine Schlüsse ziehen.
Falls also jetzt irgendjemand auf die Idee kommen könnte, dass da manipuliert wurde, fürchte ich allerdings, dass da wenige Sanktionierungsmöglichkeiten bestehen. Man müßte ja eine konkrete unsportliche Absprache sicher nachweisen.
Dies wird wohl eher schwierig sein, sofern die Beteiligten sich nicht in dieser Richtung äußern. Ich glaube nicht, dass ein Verband Sperren o.Ä. aussprechen kann, wenn nur der Verdacht auf eine Manipulation besteht, denn die Ergebnisse wären ja tatsächlich möglich/erreichbar (wenn auch nur mit an Unmöglichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit).
Bleibt nur die Frage, warum eine Gruppe von Spielern/ein Verein so etwas macht (um den Sponsor, wenn ich die Posts vorher richtig verstanden habe, in der 1. Mannschaft zu halten?) und, vor allem, warum es so extrem auffällig gemacht wird....
Das hätte man doch auch etwas geschickter drehen können.
Gruß
Klember
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