Durch die Diskussion bzgl. TimeOut wurde mir wieder einmal bewusst, wie manche Leute über unseren Sport denken - Leute, die diesen Sport selbst ausüben. Da fragt man, ob diese Reglung in allen Klassen und bei allen Turnieren sinnvoll ist, da zum Teil Eltern als Betreuer fungieren oder kleine Kinder ihre Spiele selber zählen. Wieso sieht man es nicht andersherum. TimeOut ist schon von daher gut, dass nun die Vereine endlich mal dafür sorgen sollten, dass an jedem Tisch ein Zählgerät ist, dass Jugendmannschaft ernsthafte Betreuung durch Trainer brauchen. In anderen Sportarten funktioniert das doch auch. Warum muss man den Sport in unteren Klassen zum Hobby machen. Dort spielen auch viele Leute, die ihren Sport mit Ehrgeiz und grossem Interesse verfolgen. Die fühlen sich verarscht, wenn dann einer sagt, dass man in diesen Klassen solche Reglungen nicht braucht.
In diesem Zusammenhang fällt mir der TSV Langenbieber (Nähe Fulda) ein. Dort ist es normal, dass die Begrüßung vor dem Spiel vom Betreuer gemacht wird, dass die Spieler und Betreuer in Trikots, Hosen und Trainingsanzug einheitlich auftreten, ... Alles wird sehr ernsthaft betrieben, obwohl die auch nur Damen-Hessenliga und Herren-Bezirksklasse spielen. Findet ihr das lächerlich, ich finde das vorbildhaft. Blöd finde ich nur die, die sich darüber kaputt lachen.
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