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Alt 05.05.2004, 00:02
Dieterkuhn Dieterkuhn ist offline
Nixkönner
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Dieterkuhn ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Sind behandelte Noppen unserem Sport zuträglich ?

Zitat:
Zitat von -crea-
Das Mit dem abknicken der Noppen war meine Erklärung für folgendes:

Ich spiele gegen glatte LN(Piranja). Ich mache einen Rollaufschlag ohne Schnitt. Der LN Spieler drückt den Ball mit den LN zurück, ohne große Schnittbewegung, er drückt mehr nur dagegen. Der Ball hat plötzlich Seit-, Unter- oder Überschnitt, mal das Eine mal das Andere, was ich mir nicht erklären kann! Es ist nicht unglaublich viel, aber es reicht das ich mich verschätze und den Ball schlecht zurückspiele. An der Schlagbewegung liegt es nicht bzw. die kann ich unmöglich "lesen".. Ich habe das für den berüchtigten Noppen-abknick-Effekt gehalten.
wirf mal einen tt-ball "variantenreich" (mit viel/wenig spin, verschieden spinarten) gegen einen spiegel und schau mal, ob der von dir beschriebene effekt möglich ist.

ich denke mal nicht.
also entweder hat der spieler keine glatten noppen,oder du bekommst keinen 100% sauberen konteraufschlag hin.

der eigentlich besondere effekt bei den noppen ist das nicht abknicken, nämlich dann, wenn man den ball mit einem ziemlich spitzen winkel trift (sehr unsauber formuliert, ich gebs zu).
dann bekommst du einen ball, den man auch mit jeden handelsüblichen ni belag spielen kann, einen ball ohne alles, fliegt halt mit den noppen ein bisschen anders.

btw.:
ich finde das spiel gegen manche kurze noppen weitaus ekliger als gegen lange. bei langen, ob glatt oder grifig, weiss ich eigentlich immer ziemlich genau was passiert, ich mach natürlich trotzdem fehler darauf, weil ich mich ab und zu verschätze (aber das passiert genauso bei einem spiel gegen ni spieler).
bei einigen kurzen noppen bekommt man bei (ziemlich) ähnlichen schlägen mal überschnitt, mal (leichten) us. ist natürlich auch durch den auftreffwinkel und meinen spin erklärbar, aber ich finde es schwieriger zu durchschauen, als bei langen.
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"Nun, ich habe vor, sie [die Welt] zu erforschen, ohne sie vorher zu definieren!

Richard P. Feynman
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