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Frischkleben wird vorerst nicht verboten. Man will aber "das Gift aus dem Kleber heraus haben". Mit "Gift" sind die bisher erlaubten Lösungsmittel gemeint und nicht die von vielen Spielern eingesetzten hochgiftigen Kleber. Bei Letzteren reicht die Giftkonzentration in der Raumluft völlig aus, um die Gesundheit langfristig zu schädigen. Man braucht keineswegs zu "schnüffeln". Die obligatorischen KLeberäume verdienen oft ihren Namen nicht. Sie haben keine Abzugvorrichtung und schaden daher mehr als sie nutzen. Außerdem verdampft der Hauptanteil des Lösungsmittels in den Hallen. Die Erfindung eines völlig unbedenklichen Klebers (wenn dies überhaup möglich ist) löst das Problem nicht. Ehrgeizige Spieler werden weiterhin mit giftigen Stoffen experimentieren.
Wie ich erfahren habe wird das Thema nun auch von Verbraucherschutzverbänden ernst genommen. Luftanalysen sind leicht möglich. Es könnten durchaus Klagen auf den DTTB zukommen. Da auch die ITTF offiziell von Gift im Kleber spricht ist es möglich nach dem Produkthaftungsgesetz gegen die Hersteller vorzugehen. Diese müssten die völlige Unbedenklichkeit der Kleber nachweisen. Hierbei ist auch die theoretisch zu erwartende Häufigkeit der Anwendung und die zu erwartende Lösungsmittelkonzentration in der Atemluft von Bedeutung. Es genügt also nicht ein einmaliges Kleben für ungefährlich zu erklären.
Auch sind mögliche Schlagzeilen wie "Gift in deutschen Hallen" dem TT-Sport nicht gerade förderlich.
Die Industrie ist gefordert eine sichere Alternative zu entwickeln.
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