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Alt 12.05.2016, 12:00
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Scheich Abdullah Scheich Abdullah ist offline
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AW: TTBL|1.Bundesliga: Spielerkarussell 2016/2017 - Wechsel, Gerüchte, Spekulationen

Nachdem es an der Spielerfront zumindest in Deutschland erwartungsgemäß ruhig geworden ist (der Scheich denkt, dass es maximal noch 1 Personalie geben könnte), geschieht aktuell am meisten hinter den Kulissen.

Wie im Fußball wird die Position des Sportdirektors immer wichtiger, wie z.B. bei den TTF Liebherr Ochsenhausen Michel Blondel, aber auch andere (meistens) Profitrainer, die im Ausland auf solchen Positionen tätig sind und meistens in Personalunion die Rolle als Cheftrainer und Manager ausüben und damit die Fäden in diesen Proficlubs ziehen. Neben Know-how im sportlichen Bereich und auf Managementebene benötigt man hier exzellente Kontakte in der TT-Szene und muss neben diesem Kontaktnetzwerk eine gestandene Persönlichkeit sein, die den Club-Präsidenten auf Augenhöhe begegnen.
So wäre das mit Jörg Bitzigeio in Grenzau gewesen, der kein Ja-Sager ist und konsequent seine Meinung vertrat und schließlich die Konsequenzen zog und ausstieg. So ist das aber auch jetzt mit seinem Nachfolger in Grenzau, die mit Dirk Wagner als neuem Sportdirektor ebenfalls einen Topmann an Land ziehen konnten, der davor in der WSA war (wo er und Werner Schlager trotz der langen Zeit einfach nicht harmonierten) und da zuvor bei Borussia Düsseldorf tätig war. Eine großartige Chance für Grenzau, nach der vergebenen Chance mit Jörg Bitzigeio nun langfristig die Zukunft dieses Traditionsvereins zu sichern.
Es wird sicherlich auch einen Ausbau der Trainingsgruppe in Grenzau geben, wo man durchaus auch den ein oder anderen WSA-Spieler finden wird.

Wenn wir schon bei der WSA sind. Da geht es drunter und drüber. Nicht nur, dass nur noch zwei von sieben Trainern aus verschiedenen Bereichen da sind (jetzt ist wohl auch Tamara Boroš weg, die des Scheichs Informationen nach zukünftig Teilzeit für Luxemburg und wohl auch für den DTTB als Unterstützung für Lara Broich im weiblichen Nachwuchsbereich arbeiten wird), auch zahlreiche WSA-Spieler wandern ab. Marcos Freitas und Joao Monteiro werden wohl zukünftig beide im neuen portugiesischen Trainingszentrum in Porto trainieren. Aber auch andere Spieler sind weg.

Der Scheich drückt Werner Schlager trotzdem von Herzen die Daumen, dass er das Schiff wieder flott bekommt. Das ist wie am Tisch, wo man sich aus vermeintlich ausweglosen Situationen zurück kämpfen muss. Wenn Werner das auch jetzt hier in dieser Situation schaffen sollte, dann kann er in ein paar Jahren mit einer schlankeren, effizienteren Talentschmiede WSA (die dann vielleicht viel mehr das Ziel hat, Talente zu Spitzenathleten zu formen und ganz nach oben zu bringen) auf die wohl härteste Zeit in seinem Leben zurück blicken und sagen, dass er sich nie hat unterkriegen lassen, immer gekämpft hat, immer wieder einen klaren Kopf gefunden hat und unnachgiebig an Lösungsansätzen gearbeitet hat und das Ruder am Ende nochmal rumreißen konnte. Wer weiß, vielleicht hält Werner Schlager in 5-10 Jahren mal Vorträge vor Studenten an Universitäten oder gibt Unternehmen Turnaround-Beratungen.

Manche Dinge muss man einfach auch mal selber erlebt haben, um sie anderen weiter geben zu können und die Erfahrungen die Werner momentan im geschäftlichen Bereich selber macht, sind zwar unerfreulich aber als Erfahrungsschatz und Lehre fürs Leben unbezahlbar, genauso wie die Tatsache dass ER selber Weltmeister im Herren-Einzel war und die ganzen Topchinesen paniert hat. Wenn also einer weiß wie es geht, dann der Werner. Und da er auch nicht allwissend und nicht in jedem Bereich Spezialist ist, wäre er gut beraten, weiterhin in anderen Bereichen die Positionen im Rahmen der Möglichkeiten sinnvoll zu besetzen.
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