Zu den Folien: Wenn du 1x pro Woche eine Stunde spielst und den Belag 2-3 Jahre auf dem Holz lassen möchtest, dann ist eine Belagschutzfolie sicher nicht verkehrt.
Ich kann mich noch daran erinnern,
der 16.11.2015 ist ja gar nicht so lange her, als ich mit dem Kleben begonnen habe. Mann, was war ich ängstlich und welche Wissenschaft habe ich mir daraus gemacht ...
Seit dem habe ich nicht weniger als 20 verschiedene Hölzer, und viermal so viele Beläge kreuz und quer und mehrfach geklebt. In der Regel gebrauchtes Material günstig aus Tauschbörsen, oft auch neues Material, wenn sonst nicht günstig zu finden.
Kleben geht jetzt wie im Schlaf (und ein wenig hat auch mein Topspin davon profitiert

).
Am liebsten klebe ich mit Joola Lex, der löst sich am besten von Holz und Belag.
Löst er sich jedoch einmal nicht – oder ergattere ich von der Tauschbörse einen Belag, von dem sich die Klebeschicht nicht lösen lässt – dann lasse ich diese Schicht auch gerne mal drauf und klebe eine weitere Schicht nach. Das macht meiner Erfahrung nach aus einer flachen Flugkurve gerne auch mal einen etwas angenehmeren Bogen. Weswegen ich mittlerweile grundsätzlich auch bei nagelneuen Belägen zunächst stur nur eine Schicht auftrage um zu sehen, wie sich der Bogen entwickelt. Ist er mir zu flach, ziehe ich den Belag ab, ergänze eine Schicht und teste erneut. Bis der Belag passt.
Vorteil bei mehreren Schichten ist – vor allem mit dem Joola Lex – dass sich die Latexschicht deutlich besser von einigen Schwämmen löst, wo sich nur ein Schicht meist nur schwer entfernen lässt.
Da Beläge bei mir mittlerweile keine Mangelware mehr sind und eher als normales Verschleißteil gelten, verzichte ich auch auf Belagschutzfolie.
Beläge reinige ich in der Regel mit dem Kondensat der Atemluft, während ich einem neuen und zu klebrigen Belag mit dem Schweiß der Stirn etwas dessen Schärfe nehme.
Naja, jeder ist so ein bisschen sein eigener Professor, nicht?
Grüße
schnittfix