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Zitat von Spinshot
Mindestens mal bei härteren Schwämmen erfahre ich "nass auf's Holz kleben" als erstaunlich berechenbare Geschichte.
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Mir geht es da wie Spinshot. Wenn ein Belag noch nicht richtig ausgedehnt ist, aber wie immer geklebt, dann ist er 1. zu klein für das Holz, und 2. "gestaucht". Das merke ich daran, dass, wenn ich ihn abziehe und einfach ohne zusätzliche Schicht wieder aufklebe, der Belag dann häufig sogar übersteht.
Habe ich den Belag gestaucht drauf, ist er für mich vollkommen unberechenbar.
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Zitat von Spinshot
Es läuft bei "nass auf Folie" und "nass auf Holz" auf den Unterschied hinaus, das letzteres klebeuntypisch weitgehend ungespannt von statten geht - deswegen obige Frage nach den Vorteilen des Spannens.
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Bei mir eine Kontrollfrage. Zudem habe ich dabei keinen Sound und Spin und Tempo bleiben auch deutlich hinter den "normalen" (also richtig geklebten) Eigenschaften zurück.
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Zitat von Spinshot
@all
Manche spannen den Belag bewusst. Würde mich interressieren, warum?
Gruß, Nik
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Ich finde nicht, dass, wenn sich der Belag durch das Kleben ausdehnt, er gespannt ist, wenn er dann Spannungsfrei aufgeklebt wird. Erst wenn die Frischklebewirkung nachlässt oder weg ist, fühlt sich der Belag gespannt an.
Spannt man den Belag beim Aufkleben manuell und willentlich, erzeugt man sich so eine Art High-Tension Belag. Das Obergummi hat mehr Spannung, der Katapult nimmt zu und die Ballkontaktzeit ab. So empfinde ich es. Auch diese Art des Klebens ist für mich heikel in Sachen Kontrolle, aber immer noch besser als gestaucht.
Gruß