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AW: Apocalypse now? Oder wie der Kapitalismus und wir alle den Bach runtergehen
Wenn man irgendwo gemeinsame Ziele hat, dann machen Bündnisse durchaus Sinn. Allerdings Paläolibertarismus jetzt weniger mein Fall. Ob ich es für sinnvoll halte im nächsten Jahr zur Wahl zu gehn wird sich zeigen. Grundsätzlich kann man libertär und wertkonservativ sein, da kenn ich einige. Die haben zwar ne konservative Einstellung die sie aber niemand anderem mit Gewalt durch den Staat aufzwingen wollen. Ich würde auch mit den Piraten für Datenschutz und mit den Grünen für die Cannabislegalisierung streiten. Mit der AfD eben für die Abschaffung des öffentlichen Rundfunks in der jetzt bestehenden Form oder für das Erlauben von Homeschooling etc. Diese ideologischen Grabenkämpfe sind mir zuwieder. Es gibt gerade an der Basis genug Leute mit denen man sich vernünftig unterhalten kann egal in welcher Partei. Nur eine Parteimitgliedschaft würde für mich schon aus Erfahrung nicht mehr in Frage kommen.
Man sollte das "Divide et impera"-Spiel nicht mitmachen.
Ob ein Konservatives-Libertäres Bündnis pragmatisch gesehn Sinn macht ist ne andere Frage. In der AfD gibt es sogar schon sowas wie die Libertäre Alternative, die seit Luckes Abgang auch etwas mehr Raum haben. D.h. seit Lucke weg ist wurde die AfD pluralistischer vorher gab es keinen Raum für antistaatliche Ideen. Ich finde jetzt das eine liberal-konservative Partei dem Land durchaus guttut und hoffe eben das der nationalkonservative Flügel sich nicht durchsetzt.
Geändert von jimih1981 (03.06.2016 um 08:51 Uhr)
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