Zitat:
Zitat von Daniel Bock
@Joko
Ich kann Dir schon folgen. Was Du schilderst, hast Du so wahrgenommen.
Ich verstehe Dich so:
1. Du meinst Tischtennis ist für die Masse an Kindern zu komplex. Viele Kinder sind schon vorab mit Technik und Regeln überfordert, obwohl ihnen das Spiel Spaß macht.
Dort ist Geduld gefordert, die in dieser schnelllebigen Zeit kaum einer hat. (Auch viele Trainer nicht.)
2. Bei der Zielsetzung Leistung geht der soziale Gedanke unter.
3. Du kritisierst generell die Leistungsmanipulation, wie z.B. in der Schule.
4. Die Basis ist nach jetzigem Stand eher der niederschwellige Erfüllungsgehilfe
des Leistungssports. (Sichtung und Grundausbildung )
4.1 Das überträgt sich auf Trainer , Spieler ,Eltern.
5. Dadurch geht der eigentliche Spaß am Sportspiel Tischtennis verloren.
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Ich verstehe mich auch so, möchte allerdings den letzten Punkt im Sinne von B05 ergänzen:
Nicht alle verlieren den Spaß am TT, aber zu viele. Das betrifft zwar den Vereinssport allgemein und sicherlich auch den Funsport, kommt aber bei Einzelsportarten mehr zum tragen. Jn die Bresche springt der sogenannte Gesundheitssport, der zwar mitunter nicht weniger beklagenswert vermittelt wird, aber in der Regel Erwachsene betrifft, die für sich Anspruch auf Unversehrheit undewige Jugend erheben.
Bei Punkt 3 sehe ich als pensionierter Math/Physik Lehrer einen Widerspruch:
Im privaten Sportbereich agieren für mich die interessierten Eltern eher in die entgegengesetzte Richtung wie in der Schule , wenn es um Leistungsmanipulation geht. Was auf der einen Seite als zu streng angesehen wird, kann auf der anderen nicht streng genug sein. Beides ist allerdings zu kritisieren.