Ist ein Holz gut zusammengestellt und verarbeitet, dann "arbeitet" es entweder nicht/kaum, oder nicht zu seinem Nachteil.
Evtl. bauen sich (negative

) Spannungen ab, die bei der Verleimung auftraten.
Das Furnier unter dem Aussenfurnier ist normalerweise ein sogenanntes "Sperrfurnier", d.h. ein Furnier, das eher verzugsfrei und stabil ist, welches das Arbeiten der anderen Furniere unter verschiedenen Luftfeuchtigkeiten und Temperaturen mildern oder verhindern soll (u.a. diesen Effekt erbringen auch und besonders andere Materialien wie Carbon, Kevlar, etc., die noch weniger Luftfeuchtigkeits- und Temperaturabhängig in ihren Eigenschaften sind).
Es kommt aber am ehesten bei solchen Hölzern nach einer längeren Zeit zu Ablösungen einzelner Furniere, wenn die Verleimungen den kaum zu verhindernden "Bewegungen" der Furniere auf Dauer nicht standhalten können, da einzelne Furniere völlig statisch sind.
Richtige "Meisterwerke", also wirklich toll spielbare alte Modelle, sind daher meiner Meinung nach solche, die meist nur Holz beinhalten und deren Furniere so gewählt sind, dass sie "harmonisch" miteinander arbeiten (können).
Allerdings kommen Carbonhölzer, etc. ja auch jetzt erst langsam in die Jahre

.
Ist aber das Holz nicht so gut zusammengestellt/gebaut, oder ist das Sperrfurnier mangelhaft gewählt und verarbeitet, so arbeiten die Holzschichten evtl. zum Nachteil der Balance oder räumlichen Form des Holzes.
Natürlich vorausgesetzt, es war überhaupt jemals ausgewogen in seinen Spieleigenschaften
Im Endeffekt stelle ich fest, dass sich die Qualität eine Holzes unter anderem in seiner Spielbarkeit nach einigen Jahren ausdrücken kann.
Gruß