
19.06.2016, 07:30
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AW: Rassismus-Skandal: Eklat Laura Robertson vs. Ni Xia Lian "all chinese are cheater
Keine Ahnung, ob das folgende Zitat euren braunen Intellekt überfordert aber versucht es mal zu verstehen:
Zitat:
Qualitative Studien zeigen, dass rassistische Einstellungen tief in der Bevölkerung verankert sind ....
Auf der individuellen Ebene bezieht sich der intentionale Rassismus auf eine bewusste Herabsetzung
der anderen, während der nicht intendierte Rassismus auf ungewollte Weise diese Wirkung entfaltet.
Das ist für die Beteiligten in der dominanten Position oft schwer zu verstehen, denn ihrer Meinung
nach liegt nur dann Diskriminierung vor, wenn sie jemand auch verletzen und herabsetzen wollen.
Das heißt für sie ist die Absicht entscheidend. Aber die Folge einer Handlung muss nicht mit ihrer Intention zusammen fallen. So kann auch wohlmeinendes Verhalten diskriminieren. z.B. wenn man eine
Person, die vom Aussehen her nicht einem Normdeutschen entspricht dafür lobt, wie gut sie deutsch
spricht.
Man glaubt damit positive Anerkennung auszudrücken, tatsächlich aber weist man damit auf den Bruch der Selbstverständlichkeit hin. Es steht die Annahme dahinter, dass der/die Andere nicht aus Deutschland kommen kann. Er/sie wird mit dieser Frage also außerhalb der Gesellschaft verortet, d.h. symbolisch aus der Gesellschaft hinausgewiesen.
Darüber hinaus wird die Auseinandersetzung darüber, ob solche Aussagen diskriminierend sind, oft zu einer neuen Quelle von Diskriminierung. Denn wenn dieses „Lob“ zurückgewiesen wird, macht sich bei den Mehrheitsangehörigen oft Empörung breit, man habe es doch gut gemeint. Dem Anderen wird gewissermaßen nicht erlaubt, dies als eine Diskriminierung zu empfinden.
Was Diskriminierung ist bestimme ich! Mit diesem Motto wird Anerkennung verweigert. Dem Anderen wird eine eigene Perspektive nicht zugestanden, womit wiederum die geringere Bedeutung des Anderen unterstrichen,
also seine geringere symbolische Macht bestätigt wird.
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