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Alt 22.06.2016, 08:48
Jaskula Jaskula ist offline
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AW: Bundeseinheitliche Wettspielordnung

Zitat:
Zitat von tate Beitrag anzeigen
Jetzt verkehrst Du das, was wir zu dem Thema geschrieben haben, aber ins Gegenteil!

Also erstens: Wer krankheitsbedingt ausfällt, aber vorher im Einzel an zwei Meisterschaftsspielen teilgenommen hat, behält in der folgenden Halbserie seinen Stammspielerstatus. Bisher behielt er (jedenfalls im WTTV) diesen Status nicht, wenn er bedingt durch seine Krankheit fünfmal in Folge gefehlt hat.

Und zweitens: Wer krankheitsbedingt für eine Halbserie gar nicht in einer Mannschaft gemeldet wurde, kann in der nachfolgenden Halbserie (okay, auf Antrag) sofort wieder als Stammspieler aufgestellt werden.

Wenn das nicht eine deutliche Verbesserung gegenüber dem aktuellen Stand ist ...
Ich habe auf Vektor geantwortet, der hofft, dass Ausnahmen auf Schwangerschaften beschränkt bleiben.

Wenn ich das richtig verstehe behält der Spieler ja wohl nur dann seinen Stammspieler-Status wenn er nicht gemeldet wird.
Wenn also die Mannschaft im Juli gemeldet wird, der Spieler im August operiert wird und bis Dezember ausfällt, muss er m.E. die Möglichkeit haben in der Rückrunde auch als Stammspieler gemeldet zu werden, obwohl er keinen Einsatz in der Vorrunde hatte. Das mit dem 5 mal fehlen gab es z.B. in Hessen nicht.

Warum man schon ab 2 Einsätzen Stammspieler sein soll ist mir ein Rätsel, bisher waren das in Hessen 4 und das halte ich auch für richtig. Wer nur zweimal spielt ist kein Stammspieler.

Warum man nun unendlich oft Ersatz spielen können soll, erschliesst sich mir auch nicht. Dreimal Ersatz pro Halbserie macht Sinn, elfmal eher nicht.

Bislang war die Regelung in Hessen logisch. Dreimal darf man Ersatz spielen, mit vier Einsätzen ist man Stammspieler. Die neue Regelung bringt viel mehr Möglichkeiten für die Vereine, die dann zu viel mehr Verzerrungen führen werden.

Einheitlichkeit ist wünschenswert, wichtiger ist aber Sinnhaftigkeit. Wenn Letztere dann einheitlich wäre umso besser.
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