Einzelnen Beitrag anzeigen
  #3  
Alt 10.05.2004, 10:39
Taugenichts Taugenichts ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 500
 
Registriert seit: 21.10.2003
Ort: Rothenburg
Alter: 61
Beiträge: 702
Taugenichts ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Einfluss des Schwammkatapults auf die Rotation

Mir ist ganz grundsätzlich nicht so klar, was das "Katapult" denn nun überhaupt sein soll. Selbstverständlich kenne ich Beläge, die den Ball trampolinartig herausschleudern (starkes Katapult) und solche, die eher wie ein Brett wirken. Hat das etwas mit der Elastizität zu tun?

Ganz sicher bringt eine hohe Elastizität (= maximale Aufnahme der kinetischen Energie des Balles mit maximaler Abgabe derselben in Form von Tempo und Spin) grundsätzlich richtig eingesetzt starken Spin (Elastizität eher tangential als nur zentral genutzt?). Das Gegenteil von hoher Elastizität wäre physikalisch ja wohl Energievernichtung (Dämpfung: Umwandlung der kinetischen in Wärmeenergie), was einer maximalen Spinabgabe kaum förderlich sein dürfte.

Lustigerweise scheint es Beläge mit nicht so stark gefühltem "Katapult" zu geben, die aber nichtsdestotrotz hochelastisch im oben beschriebenen physikalischen Sinne sind wie z.B. der Bryce, der ja einen recht hohen Anteil der aufgenommenen Energie wieder an den Ball abgibt. Mein derzeit gespielter Cava ist geklebt ein ziemliches "Trampolin", aber dabei trotz der von JanMove geäusserten These (Ballverweildauer) sehr spinnig (eher weiche, sehr "lebendige" und griffige Oberfläche ursächlich?). Der Neos Sound wurde schon als katapultig aber nicht so rotationsstark beschrieben, was die These wiederum unterstützen würde.

Wird wohl Zeit, dass sich mal ein professioneller Materialexperte mal um dieses Forum kümmert...

Grüsse
Taugenichts
Mit Zitat antworten