Elastizität ist meines bescheidenen noch verbleibenden Rests von Gymnasialwissens nach ein physikalischer Begriff, der die Fähigkeit eines Materials zur Aufnahme und Wiederabgabe deformierender Energien beschreibt (und damit natürlich auch die Fähigkeit, wieder die Ausgangsstruktur zu erreichen). Ein Gummiball ist elastischer als eine gleichgrosse runde Plastillinmasse (Umwandlung kinetischer Energie in letztlich Wärmeenergie). Eine Stahlkugel ist übrigens erstaunlicherweise offenbar eigentlich elastischer als ein Gummiball in diesem streng physikalischen Sinne. Elastizität per se hat zunächst nichts mit der Materialhärte zu tun (es gibt ja die Baxter-Dämpfungsschwämme, weiss jetzt leider nicht wie hart die sind. Aber ein weiches Schaumstoffpolster ist sicher weniger elastisch als ein Bryce-Untergummi).
Vielleicht könnte sich der aktivste Physiker im Forum dazu mal rein "definitorisch" äussern (wobei dann die Geschichten mit dem "Katapult" natürlich immer noch nicht geklärt wären...

). Ich halte es übrigens sogar für möglich, dass sich das mit der Verweildauer beim Katapult umgekehrt verhält (d.h. längere Verweildauer bei stärkerem Trampolineffekt). Zumindest bei Tennisrackets müsste das doch so sein: Weniger harte Bespannung führt ja zu mehr Tempo (wirklich eine Art "Trampolineffekt"), härtere Bespannung führt zu höherer Schlagpräzision bei weniger "Trampolineffekt". Dabei verbleibt der Tennisball gewiss nicht länger auf dem harten Racket als auf dem weicher bespannten.
MfG
Taugenichts