Zitat:
Zitat von sunfire
Eigentlich nicht
Wenn es so durchgeht, dann werden sie mit Sicherheit nicht sofort einen TTR bekommen, sondern erst nach den ersten Spielen, von daher werden sie meiner Meinung nach auch keinen Einfluss auf Sperrvermerke haben für die Vorrunde. In der Rückrunde werden sie dann einfach nicht wieder gemeldet in der ersten Mannschaft, so dass deren dann existierenden TTR-Werte auch keinen Einfluss haben auf weitere SPV's.
So meine Theorie 
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Vielleicht noch eine Ergänzung zum besseren Verständnis.
Selbst mit einer Sperre (also keinem RES-Status) tragen die Spieler 1.1-1.6 zur Sollstärke der Mannschaft bei. Alle Spieler mit 9 Spielen Sperre oder mehr werden dann zur Rückrunde den RES-Status haben und tragen NICHT mehr zur Sollstärke bei. D.h. hier werden dann z.B. die "talentierten Quereinsteiger" interessant, sofern mindestens 6 von Ihnen mindestens 4 Spiele absolviert haben und dann in der Rückrunde zur Sollstärke beitragen. In der Rückrunde können dann real wieder die Spieler eingesetzt werden, deren Strafen abgelaufen sind.
So mein Verständnis der WO.
Ich möchte noch einmal in dieser Diskussion über Folgen und Sachzwänge betonen, dass dies zwar der Sachstand ist, aber mit der WO nicht jegliche Unfairness einzufangen ist - und es m.E. rein gar nichts mit sportlicher Fairness zu tun hat, welche Dehnung der WO hier seitens des TVN praktiziert wird.
Insofern hat der Fall Nauheim eine sportrechtliche, eine sportpolitische und eine moralische Ebene. Bei der sportrechtlichen Ebene hinsichtlich der Meldung hat der KL einen klaren Rahmen. Hinsichtlich der Sperren gibt es ein Urteil und es wird sich zeigen, ob die Strafen abgemildert, bestätigt oder verschärft werden. Was sportpolitisch passieren wird, werden wir sehen (im Verband, Gesamtverein, Sportkreis). Den moralischen Schaden wird man daran messen können, ob die Akteure es im Sinne von Schadensbegrenzung mit der Wahrheit nun genauer nehmen oder sich weiter in Widersprüche verstricken und aktiv an ihrer eigenen Rufschädigung mitwirken. Für den Gesamtverein wird es auch um die öffentliche Wahrnehmung und mediale Berichterstattung gehen - inwieweit die Tischtennisabteilung den Ruf des gesamten Vereins und dessen Funktionäre beschädigt (die das Verhalten mittragen oder eben nicht) - ob man das Image eines Skandalvereins mitträgt oder für sportartübergreifende Fairness steht.
Wir werden sehen.