Einzelnen Beitrag anzeigen
  #8  
Alt 14.07.2016, 13:42
Bo5 Bo5 ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 1000
 
Registriert seit: 02.12.2006
Beiträge: 1.849
Bo5 ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Bo5 ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Bo5 ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Bo5 ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Deutsche TT-Jugend in der Krise?

Zitat:
Zitat von Froschfuzzi Beitrag anzeigen
...
Das Problem mit den Verbaenden sehe ich auch. Absolut richtig. Da wird gar nicht an einem Strang gezogen. Ist es in China nicht so, dass sich landesweit die wichtigen Trainer staendig austauschen, wie der TT-Sport und die Nachwuchsarbeit sich entwickeln sollte?

Zu deinem letzten Punkt: ob wir weg von der Zentralisierung muessen, weiss ich gar nicht. Ich glaube nicht. Wo wir aber auf jeden Fall hin muessen, da gebe ich dir Recht, ist noch mehr Individualitaet. Das ist ja die grundlegende Frage, worauf die Foerderung im Gesamten hinauslaufen soll. Versuchen wir wie in den 90er-Jahren einzelne, kreative Stars herauszubilden oder versuchen wir, das gleiche, was die Chinesen vor 5-10 Jahren gemacht haben, jetzt in der Jugend nachzumachen? Mit weniger Spielermaterial, weniger Trainern und weniger Trainingszeit. Ich glaube man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, dass Letzteres schwierig wird


Ich verstehe z.B. nicht, warum jeder in Deutschland jetzt den RH-Flip lernen sollte. Sollte man nicht lieber direkt ueberlegen, wie sich der TT-Sport entwickeln wird, wenn immer mehr geflippt wird (Beispiel: wieder mehr lange Aufschlaege) oder der RH-Flip vielleicht irgendwann entwaffnet wird und dahingehend ausbilden? Dann hat man auch den Ueberraschungseffekt auf seiner Seite


@Rheinprinz
da gebe ich dir im Grunde genommen auch Recht. In BaWü gibt es ja beim B-Trainer z.B. auch eine Zulassungsprüfung, bei der nicht jeder genommen wird. Das Problem an der Sache sehe ich aber im Folgenden: es gibt in Deutschland ohnehin schon zu wenige Trainer und Betreuer im Jugendbereich. Wenn man die Anforderungen für eine Lizenz zu hoch schraubt, führt das unter Umständen zur zusätzlichen Demotivation und einer noch geringeren Zahl an Trainern. Was die Jugendarbeit noch mehr in Mitleidenschaft zieht, woraus wiederum noch weniger gute Trainer resultieren, usw. Wenn es kaum noch Meister gibt, kann auch nicht jeder Trainer Meister sein
Andere Frage, da ich damals selbst noch nicht im TT involviert war: waren die deutschen Trainer vor 20 Jahren deiner Meinung nach viel besser? Rein von der Qualitaet, nicht Quantitaet? Ich kann es nicht beurteilen. Dass heute Hinz und Kunz auf die Kinder losgelassen wird (in Sport und Schule) und einen C-Trainer kriegt oder sogar einen B-Trainer, das ist wirklich wahr...

Geändert von Bo5 (14.07.2016 um 13:48 Uhr)
Mit Zitat antworten