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Walker und Philippo,
mit Ego- und Eurozentrismus meinte ich in diesem zusammenhang nur, dass wir, weil unser Sport hier eben einen anderen Stellenwert hat als anderswo, Erfolge oder Misserfolge von Maßnahmen u. U. sehr einseitig und keineswegs objektiv beurteilen (können).
Amerikanische Aufschläge sind schon seit ganz vielen Jahrzehnten verboten. Es gibt heute in Deutschland keinen aktiven TT-Spieler mehr, der sie wirklich beherrscht. Sie heißen so, weil US-amerikanische Spieler durch sie kurze Zeit - bis zu deren Verbot - in die Spitze vordrangen.
Sie legten den Ball auf die Kuppen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger (man musste noch nicht aus der flachen Hand aufschlagen) und gaben dem Ball dann einen unglaublichen Effet durch eine Bewegung, die man am ehesten mit der vergleichen kann, die manche Kinder beim Fingerschnipsen (lautes Melden) in der Schule vollführen. Sie knieten sich dabei halb hin und flitschten so den Ball gegen den immer wieder anders gehaltenen Schläger. Spieler mit heutigem Niveau bis Bezirksliga würden (garantiert) die ersten drei bis fünf Aufschläge gar nicht berühren, solche Zickzackbewegungen vollführte der Ball.
John Hilton hieß der englische Spieler.
Im Basketball gab es früher keine Dreifachpunktwertung für erfolgreiche Distanzwürfe, sondern jeder Korb zählte zwei Punkte, außer den Freiwürfen, die einen Punkt zählten.
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