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Alt 02.08.2016, 19:23
Platzierung ist alles Platzierung ist alles ist offline
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Platzierung ist alles ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Balleimer-Zuspiel.

Hallo Klaus123,
du glaubst wahrscheinlich gar nicht was man mit BET alles machen kann. Man kann FAST alles damit trainieren.
Kann dem Beitrag von Majestät nur zustimmen ...

Man kann BET als Technik-, Beinarbeitstraining, Training von Schlagverbindungen, Koordinationstraining, Konditionstraining, Wahrnehmungstraining, usw. verwenden. Fällt bestimmt anderen noch mehr ein.

Es gibt verschiedene Einspielpositionen: RH-Seite neben dem Tisch, RH-Ecke, Mitte, 1-2 Meter hinter dem Tisch, VH/VH-Ecke, VH-Seite neben dem Tisch , wodurch sich natürlich ganz andere/verschiedene Winkel und Platzierungen ergeben ...
Der Zuspieler kann entweder mit seiner VH (normal) aber auch mit seiner RH zuspielen; z.B. ist es sehr sinnvoll/praktisch von der VH-Seite neben dem Tisch mit der RH die Bälle zuzuspielen (ist am Anfang sehr ungewöhnlich/komisch für den Zuspieler mit RH und von der VH-Seite einzuspielen) --> einfach mal ausprobieren

Grundsätzlich: Balleimerzuspiel ist Training, Training, Training für den Zuspieler!
Man kann z.B. auch mit einem Abwehrspieler die Abwehrtechnik trainieren, indem man von ca. 1 Meter hinter dem Tisch nur Topspin zuspielt; oder Topspin-Topspin-Duelle für einen Angreifer simulieren --> Man muss das (direkte) Zuspiel "nur" Üben.

Wichtig beim BET:
- Frequenz muss stimmen (Übenden in Grundstellung bzw. Pos. zurück kommen lassen in der er den Ball zurückspielen kann)
- Timing " " (bei Spielzügen/Abfolgen)
- Realistisches Zuspiel (Höhe, Tempo, ...)
- Allgemeines wie Trefferquote muss stimmen (ca. zw. 20-80%), Lob, Korrektur angepasst an Übenden (entweder sofort nach gespieltem Ball oder nach Abfolge - individuell)


Bei Spielzügen ist "realistisches Zuspiel" unbedingt wichtig, in Bezug auf Platzierung. Es wäre z.B. nicht sinnvoll in die RH, dann weite VH, dann RH einzuspielen wenn der Übende den VH-Top diagonal zieht (denn zu mehr als 80% kommt der diagonale VH-Top diagonal zurück - zumindest in unteren Klassen).
UND ich darf als Zuspieler den Ball nach dem diagonalen VH-Top in VH, nicht in die weite RH/über RH-Ecke raus spielen, denn für mich als "Gegner" wäre es unmöglich in die weite RH zu spielen, kann den Ball maximal parallel in RH blocken oder gegentoppen --> die Winkel passen einfach nicht zueinander (hoffe das ist verständlich formuliert).
Bei isoliertem Zuspiel (Zuspiel - Pause - Zuspiel) ist "realistisches Zuspiel" nicht notwendig, da ja jeder Ball quasi einzeln zugespielt wird.

Man kann auch sehr gut Übungen, also in dem Fall Spielzüge, als BET trainieren.
Bsp: Falkenberg: Zuspieler spielt langen Ball ein, Übender spielt RH-Top, langes Zuspiel wieder in RH, Übender spielt VH-Top, Zuspiel in VH, Übender VH-Top diagonal, dann Pause, von neuem
Entweder man bekommt das Zuspiel hier sehr realistisch hin; oder man spielt wie andere hier auch schon geschrieben haben den 1. Ball zu und blockt danach von der Zuspielposition aus.


Sooo, könnte noch viel mehr und detailierter hier schreiben, aber sonst liest niemand mehr meinen Beitrag

Geändert von Platzierung ist alles (02.08.2016 um 19:55 Uhr) Grund: Ergänzung
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