Na gut, nächstes theoretisches Konstrukt.
Spin und Katapult
- Dass Spin ein griffiges Obergummi voraussetzt und eine gewisse Kontaktzeit benötigt, setze ich als gegeben.
- Um die Kontaktzeit gleich abzuhaken, setze ich ebenso voraus, dass eine längere Kontaktzeit nicht mehr Spin ergibt (mit der Bitte um Widerspruch!?).
- Das Obergummi ist so griffig, dass der Ball beim TS auf dem Belag nicht durchrutscht.
- Ebenso nehme ich mal den superfetten Schwamm an, um den theoretischen Einfluss des Holzes zu minimieren.
- und zuletzt setze ich eine gleiche Krafteinwirkung auf den Ball voraus.
Was bleibt dann noch? Ein mehr oder weniger schnell ankommender Ball, der in den Belag eindringt und wieder heraus"katapultiert" wird. Welchen Einfluss hat das auf die Ballkontaktzeit? Dringt der Ball langsam in den Belag ein, wird er langsam herauskatapultiert und wenn schnell, dann schnell. Ich nehme mal an, dass sich das in beiden Fällen in der Kontaktzeit nur geringfügig was nimmt und das in einem Rahmen, dass es von der für Spin notwendigen Mindestkontaktzeit (und der Griffigkeit des Obergummis) deutlich dominiert wird.
Zu der Griffigkeit des Obergummis noch ein paar Gedanken. Die Griffigkeit ist grundsätzlich bei allen Belägen gegeben, denn sonst gäbe es das Phänomen durchrutschender Bälle (wobei das letztendlich die praxisorientierte Frage ist, wie tangential kann man einen Ball treffen). Dann gibt es noch 2 Faktoren, wobei ich mich nur zu einem auslassen möchte, die Weiche/Härte. Es gilt genauso wie für den Schwamm, dass ein weicheres Obergummi Effet mit weniger Tempo im (davon fliegenden) Ball ermöglicht. Umgekehrt ist für höheres Tempo und Effet ein hartes Obergummi günstig.
Der zweite Faktor ist die Noppen"gestaltung".
In der Summe gehe ich für mich schon davon aus, dass tempoverändernde Faktoren einen weitgehend zu vernachlässigenden Einfluss auf den Effet haben. Dafür ist primär die Griffigkeit maßgebend und sekundär die Weiche des Obergummis(Schwammes).
Gruß, Nik