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Alt 12.05.2004, 20:37
Ricardo Schimassek Ricardo Schimassek ist offline
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AW: Anti-Amerikanismus

Naja zu allererst, das war kein Zufall, PlayBoy 51 ist witzig und cool, wir haben da also einige Gemeinsamkeiten.

Zum Thema unterdrückte Minderheiten, das ist normal das man sie ein wenig unterdrückt, allerdings stellen sie sich auch ein wenig an. Wenn ein Farbiger mal keine Arbeit findet, meint er gleich es liegt an seiner Hautfarbe. Die Farbigen sind teilweise rassisctischer als die Weissen, sie bezeichnen die Weissen als uncool, das sie keine Ahnung von Musik haben und das deren Bräute nicht so geil sind. Die Latinos handeln häufig mit Drogen an der mexikanischen Grenze, kein Wunder dass man sie nicht so toll findet.

Über die deutsche Jugend hab ich eigentlich gar nicht geredet. Und nur weil so'n paar frustrierte arbeitslose Ossis ihre Wut an ein paar Ausländern rauslassen wollen (die im Osten wirklich seh präsent sind, es gibt Schulen mit mehr als die Hälfte ausländischen Schülern), repräsentieren diese paar Jugendlichen nicht die gesamte deutsche Jugend. Ich beobachte viel Toleranz, viel Anerkennung für schwarze Musik (HipHop, Soul), und mit der ist auch eine Toleranz gegenüber andersaussehender und andersdenkender in Verbindung, also ich bleib dabei, generell steigt die Toleranz. Ausnahmen bestätigen nur die Regel, nicht die Mehrheit.

Ich trage nie umgekehrte Baseballcaps, das ist nicht true und nicht grunge.

Zum Thema Amerika, man kann es mir nicht verdenken dass ich sie cool finde. Jeder hat Fehler, jede Nation hat Fehler, trotzdem mag man gewisse, und ich mag Amerika, Deutschland ist auch nicht frei von Fehlern. Ist ähnlich wie ber Partnerin, nur weil sie paar Makel hat, ist das kein Grund sie auf einmal nicht mehr gut zu finden. Nobody's perfect, not even U.S.A..

Ich will ja nicht angeben, aber ich hab schon Ahnung von Dingen, ich werd in der Schule stets als extrem hochbegabt eingestuft, nicht ohne Grund. Vielleicht hab ich nur die falsche Art, sie so zu äussern, dass alle wirklich verstehen was ich meine. U.S.A. hat ne Menge Mist gebaut, sie kontrollieren den Handel vieler Länder in Südamerika und in der ganzen Welt, sie sind für diktatoriale Regimes wie von Pinochet und in Venezuela etc. verantwortlich. Sie mischen sich ein wo es ihnen passt nur um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Sie machen Handelsmarkterpressung, globalisieren, etc. Ne Menge Mist auf jeden Fall. Bush ist ein Ar Trotzdem sind sie symphatischer und lockerer, wer selber in USA war wird das bestätigen können, und solange man dazu gehört (Ami ist), ist die ganze Politik eigentlich ganz in Ordnung. Bloss als Deutscher empfindet man diese gesamte Politik als falsch, weil man ja keinen eigenen Vorteil draus ziehen kann. Ich mag die Definition von wahr und falsch nicht, denn nichts ist wirklich wahr und absolut richtig. Es kommt immer auf den Standpunkt des Betrachters an. Selbst an was absurdem wie nem Mörder kann man was wahres oder richtiges empfinden z.B. er reduziert die sowieso zu hohe menschliche Bevölkerung auf der Erde, tut somit was gutes. Denkt da mal drüber nach. Nichts ist absolut wahr und nichts ist absolut falsch. Man denkt immer nur an die Menschen, an paar gefolterte Irakis, was ist mit den Tieren? An die denkt niemand, oder wenige, weiterhin seinen Tropenholz Schrank im Schlafzimmer stehn zu haben ist da kein Problem, aber wenn so'n paar Amis so'n paar Iraker im Krieg foltern, ooh, grosses Geschrei, es sind ja nicht wir, es sind die bösen Amis. Glaubt ihr nicht deutsche Soldaten wären zu dem selben in der Lage?

So, bisschen lang geworden...

Geändert von Ricardo Schimassek (12.05.2004 um 20:41 Uhr)
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