Zitat:
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Zitat von martinspin
@JanMove
1. Der Begriff Elastiziät im kinetischen Sinn (Dämpfung gegen 0) ist in der Wirkungsweise genau entgegengesetzt der Elastiziät des Schwammmaterials Dämpfung gegen 1).
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2. Die Fähigkeit des Materials, Rotation zu erzeugen hängt z.T auch von der Längen der inneren Noppen ab. Dieser Effekt wird so gut wie nie beschrieben, ausser bei den Belägen mit dickem Schwamm und dünnem Obergummi.
3. Die Dehnbarkeit wird durch die Schwammstärke, Schwammhärte und meiner Meinung nach vorallem durch die Schwammelastizität bestimmt.
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4. Gut für Rotation sind also: Dünnflüssiger und wenig weichmachender Kleber in Verbindung mit einem straff gespannten Belag.
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Hmm, da scheint mir Einiges nicht zu stimmen:
zu 1
Das physikalisch entsprechende Modell zum Schwamm wäre die Feder. Bei voller Elastizität wandelt die Feder kin. Energie vollständig in pot. Energie um (und wieder zurück). In Realität wird immer ein Anteil der Energie als innere Reibung in der Feder in Wärme umgewandelt. Ein Schwamm mit geringer Elastizität wandelt also viel von der übertragenen kin. energie in Wärme um.
zu 2
Je länger die Innennoppen sind, desto mehr Rotation sollte bei tangentialem Auftreffen des Balles erzeugt werden, da die langen NI eine Verschiebung des Obergummis parallel zur Oberfläche unterstützen. Dies gilt aber nur, wenn die NI schön elastisch sind. Der Nachteil wäre ein vermindertes Tempo, sowie verschlechterte Kontrolle bei senkrecht auftreffendem Ball.
zu 3
Gegenbeispiel: Kaugummi, extreme Dehnbarkeit, Null Elastizität. Einzig die Schwammhärte bestimmt (bei konstanter innerer Bindungsstärke) die Dehnbarkeit.
zu 4
Und was ist mit einem Tackiness C ? Extrem weicher Schwamm, nix mit straff gespannt, aber Rotation ohne Ende !