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AW: Neue technische oder taktische Erkenntnisse durch Olympia?
Also so ganz klar ist das für mich nicht. Ich nehme mal an das jeder der Profis versucht in der jeweiligen Situation das maximale zu machen. Mir leuchtet gerade nicht ein warum er beim Plastik härter schlagen sollte als beim Celluloid.
Z.B. er versucht den Punkt durch einen möglichst schnellen und zugleich rotationsreichen Schlag zu machen. Der Spieler und seine Kraft/Technik/Material ist also als Konstant zu sehen unabhängig welcher Ball (Plastik vs Celluloid) gespielt wird. Nun zu den beiden Situationen:
1. Der Ball ist der kleinere und leichtere Celluloidball und wird dann mehr Rotation und eine höhere Geschwindigkeit bekommen da er einen kleineren Durchmesser hat und eine geringere Masse (als der Plastik Ball)
2. der Plastikball sollte langsamer sein und weniger Rotation haben da er den höheren Durchmesser hat und etwas schwerer ist (= mehr Masse).
Wenn Du also sagst der Spieler kann mit einem besseren Schlag mehr Magnus Effekt erzeugen mit dem neuen Ball setzt Du auch voraus dass er dabei schneller den Ball trifft, also eigentlich einen stärkeren Schlag ausführt.
Mit dem Plastikball haben vor allem Spieler einen Vorteil die ausreichend Rotation erzeugen um den Schlag zu kontrollieren (Topspin/Magnus Effekt), dabei aber so viel Geschwindigkeit erzeugen dass der Gegner ein Zeit/Reaktionsproblem bekommt. Die Tendenz geht also mehr zu Drive. Dafür ist Ma Long im Vergleich zu Zhang Jike doch das Paradebeispiel.
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