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Alt 22.08.2016, 10:39
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Fastest115 Fastest115 ist offline
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AW: Chinesen-Flut: Einbürgerungen zulassen oder nicht?

Zitat:
Zitat von OnkelTom Beitrag anzeigen
Eher sollte man sich ein Beispiel am Fußball nehmen, wo es ja irgendwie mit den Jugend-Nationalmannschaften zusammenhängt. Wer einmal für ein Land gespielt hat (ab einer bestimmten Altersklasse?), darf nicht mehr für ein anderes antreten. Und zwar gar nicht mehr. Eine Beschränkung je nach Dauer der Staatsangehörigkeit kann man meinetwegen auch einführen, auch ruhig länger, z.B. fünf oder zehn Jahre.
Fussball: Falsch. Hier darf man die Spielberechtigung noch wechseln solange man kein Pflichtspiel in der A Nationalmannschaft gemacht hat.
Es gibt einige Spieler die zb alle deutschen Jugendmannschaften durchlaufen haben und auch in der A Nationalmannschaft Testspiele bestritten haben und dann für ein anderes Land angetreten sind.
Ich meine zb Jermaine Jones (jetzt USA) war so jemand.

Allgemein muss man natürlich erstmal festlegen wann jemand "eingebürgert" wurde usw.

Beispiele wurden ja schon genannt. Was ist wenn jemand zb im Ausland geboren wird und mit einem Jahr nach Deutschland kommt und dann sein ganzen Tischtennisleben erstmal hier verbringt (Fussball zb Poldi TT: ZFK, Dima, Solja???..)
Was ist mit jemand der einen deutschen heiratet (Jie Schöpp)
Und dann eben solche die mit MItte 20 hier her kommen, ne weile hier spielen und dann deutsche werden (wollen), zb weil sie auch später hier bleiben wollen.
Andere wollen ja zb nur deshalb deutsche(r) werden um keinen Ausländerplatz in der TTBL zu belegen.
Außerdem die, die in Deutschland geboren sind und von Geburt an erstmal beide Staatsangehörigkeiten haben. Dürfen die dann irgendwann sich umentscheiden? Also dann auch wenn sie vorher 20 Jahre in Deutschland geebt haben dann mit 20 für die Türkei oder Moldawien (gab es glaub ich schon Milchin/Weinstein?) antreten?

Da gibt es soviele Fälle, das man das erstmal grundsätzlich klären sollte, was eigentlich "Einbürgerung" sportrechtlich bedeuten soll.

Die Fußballer Regelung ist sicher nicht schlecht. Würde aber das "Problem" hier nicht lösen, weil die meisten Chinesen und Chinesinnen, die für europäische und andere Länder antreten, kein Pflichtspiel (also EM, WM , OL) bestritten haben.

Auch die U 21 oder auch eine U 18 Regelung würde das ganze zwar einschränken aber auch Lücken lassen (Beispiel Aserbaischan). Andererseits würde es evtl sinnvolle Einsätze ausbremsen. Also zb wenn jemand dann mit 22 einen deutschen heiratet.

Frage ist ja auch ob man dann tatsächliche "Wechsel nimmt oder auch theoretische.
Beispiel: Jemand hat in China nie für irgendeine Auswahl gespielt , kommt mit 22 nach Deutschland , heiratet und will dann hier spielen.

Oder jemand ist in Deutschland aufgewachsen und mit 22 merkt man der/die ist gut genug für die Nationalmannschaft, hat aber vorher nie eine internationale Startberechtigung für sie/ihn beantragt. Geht das dann noch bie der U 21 Regelung.

Dazu dann noch die Interessante Frage, was passiert bei Olympia wenn ein Sportler in 2 Sportarten starten will und zwar in einer für Land X in der anderen für Y?
Beispiel: bei der nächsten OL soll J. Boateng für Deutschland Fußball spielen als "Ü23" Mann. Kein Problem.
jetzt möchte er auch gerne Golf spielen, aber die Deutschen sind zu gut, da bekommt er keinen Platz...kein Problem für Ghana ist er evtl ein Topmann im Golf
__________________
Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.

Geändert von Fastest115 (22.08.2016 um 10:52 Uhr)
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