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Alt 14.05.2004, 15:16
JanMove JanMove ist gerade online
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AW: Einfluss des Schwammkatapults auf die Rotation

@ martinspin

Der Schwamm selber verleiht dem Ball keine Rotation. Das einizige was dem Ball Rotation verleiht, ist das angreifende Drehmoment und die Dauer des Angriffsdauer. Der Schwamm hat nur auf letztere Eigenschaft einen Einfluss, und dieser hängt selbstverständlich von der Schwammhärte und Schwammelastizität ab.
Ah ja, da im wesentlichen ja alle Schwämme und Obergummi irgendwie aus dem gleichen Material sind, schlage ich vor, den Begriff der Dehnbarkeit des Schwammes einfach durch die Schwammhärte zu beschreiben und den des Masses an Energieerhaltung bzw. Dämpfung durch die Elastizität. Demnach ist ein Schwamm ausreichend durch die Eigenschaft Schwammhärte, und - elastiziät beschreiben, also bespielsweise in der Form, dass der Bryce einen harten, sehr elastischen Schwamm besitzt....
Deine Theorie über die Wirkungsweise von dünn- und dickflüssigen Klebern halte ich für gewagt. Also ich kann diesbzgl. keinen Unterschied feststellen, wenn ich mit dem SpinnyTop oder dem Rapid Clean klebe. Sehr wohl stelle ich aber einen Unterschied fest, wenn ich trocken- bzw. nassklebe oder, wenn ich einen Langzeitkleber wie den RCdL verwende. Die Eigenschaften beim Nasskleben ähneln sehr demjenigen, wenn ich mit dem RCdL klebe. Den Unterschied zwischen Nasskleben und Trockenkleben würde ich in einem höheren Tempo und katapult sehen bei subjektiv empfundenem Weniger an Spin (lässt sich ja schliesslich schlecht messen). Ausserdem spielt sich der nassgeklebte Belag härter.
Ich vermute mal, dass beim Nasskleben die nicht entwichenen Lösemittel dafür sorgen, dass der Schwamm massiv elastischer wird, was den Katapult und das Tempo gemäss meiner weiter oben skizzierten Theorie drastisch erhöht. Wie sich die Weichheit im Vergleich zum Trockenkleben tatsächlich ändert kann ich nicht sagen, obwohl sich der Belag subjektiv härter spielt, was mit der ersten Eigenschaft zusammen ein Weniger an Spin bedeuten würde.
Beim Kleben mit dem RCdL ist es interessant, dass der Belag in den ersten 6 Stunden nach dem Kleben extrem weich und vollkommen unelastisch ist, so dass der Belag überhaupt nicht spielbar ist. Dann findet so eine Art "Aushärten" statt, wodurch sich der Belag am ersten Tag danach wie ein nassgeklebter Belag mit oben beschriebenen Eigenschaften spielt. Ab dem 2. Tag entweichen dann wohl auch vermehrt Lösungsmittel und der Belag spielt sich danach eher wie ein trockengeklebter Belag mit deutlich weniger Tempo und Katapult aber nicht so stark nachlassendem Spin!

JanMove
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