Zitat:
(...) mir persönlich ist die junge Freiheit auch nicht geheuer, aber wenn man das nicht verbreitet geht es unter. Der Mann kann in der Funktion schlicht DAS nicht machen.
Ich bitte Dich, der Bundesjustizminister unterstützt den slogan "Deutschland verrecke" ? (...)
Ein Zeichen gegen rechts kann man auch anders setzen !
|
Politische Informationen aus der oben genannten Zeitung (
Junge Freiheit) zu entnehmen und zu verbreiten ist aber ähnlich unüberlegt, wie Herrn Maas dafür, dass er sich bei einer Band für deren Teilnahme an einem Konzert bedankt, sämtliche Texte dieser Band inhaltlich zu eigen zu machen. Oder wie kommt man sonst zu dem Schluss, dass Herr Maas "den slogan 'Deutschland verrecke'" unterstütze? So ein Quatsch!
Exkurs:
Im Verfassungsschutzbericht 2004 heißt es auf den Seiten 101,102:
Bisweilen finden sich in Beiträgen von Redakteuren und Stammautoren
gängige rechtsextremistische Argumentationsmuster oder positive
Kommentare zu rechtsextremistischen Organisationen, Personen oder
Publikationen. Besonderes Augenmerk scheint die JF [Junge Freiheit]* auf die Relativierung der deutschen Schuld am Zweiten Weltkrieg zu legen. So heißt es im Beitrag eines regelmäßigen Autors, „Deutschlands aggressive
Außenpolitik“ sei lediglich „einer von mehreren Gründen für den Aus-
bruch des Zweiten Weltkrieges“ gewesen. Der JF-Autor kritisiert wei-
ter, dass die damaligen „Sicherheitsbedürfnisse und machtpolitische(n)
Ziele“ Deutschlands von vorneherein als illegitim hingestellt würden.
Auch Hitler werde zuweilen falsch dargestellt. So habe dieser die ge-
waltsame Vereinigung Europas - in den 20er Jahren - zunächst abge-
lehnt, da sie zu „Rassenvermischung“ führe. Stattdessen habe er damals
ein „Europa freier und unabhängiger Nationalstaaten“ propagiert.
Überdies veröffentlicht die Wochenzeitung kontinuierlich Anzeigen
rechtsextremistischer Organisationen.
*Anmerkung von mir hinzugefügt.
Gleichwohl hielt/hält es das Bundesamt für Verfassungsschutz selbstverständlich nicht für nötig, die
Junge Freiheit generell unter Beobachtung zu stellen.
Bemühungen auf Landesebene (in NRW oder Baden-Württemberg) enden gerne mal in einem solchen
Urteil.
Wäre es eine linke Publikation mit vergleichbar extremistischen Tendenzen, hätte man wohl schon dreimal die Redaktionsräume gestürmt zur Beweissicherung (traditionelle Vorgehensweise).
Ich stelle die Frage: Wie ist Deutschland in seinen behördlichen Organisationen und Instanzen geprägt? Rechts oder links?