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Alt 15.05.2004, 13:16
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Bow Bow ist offline
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AW: Einfluss des Schwammkatapults auf die Rotation

Zitat:
Zitat von JanMove
@ martinspin
Der Schwamm selber verleiht dem Ball keine Rotation. Das einizige was dem Ball Rotation verleiht, ist das angreifende Drehmoment und die Dauer des Angriffsdauer. Der Schwamm hat nur auf letztere Eigenschaft einen Einfluss, und dieser hängt selbstverständlich von der Schwammhärte und Schwammelastizität ab.
Hi JanMove, auch wenn ich nicht Martin bin:
Dass der Schwamm selber dem Ball keine direkte Rotation verleiht, soweit waren wir glaube ich schon vor dieser Diskussion

Du meinst, dass der Schwamm nur Einfluss auf die Dauer des Ballkontaktes hat. Hmm, ich denke, dass der Schwamm aus seiner Elastizität heraus auch etwas zum Drehmoment beiträgt, wenn er seitlich gedehnt wird und analog zum Obergummi in seine Ausgangslage zurückkehrt. Er unterstützt dabei das Obergummi in seiner Tangentialbewegung, meinst Du nicht?

Zitat:
Zitat von JanMove
Ah ja, da im wesentlichen ja alle Schwämme und Obergummi irgendwie aus dem gleichen Material sind, schlage ich vor, den Begriff der Dehnbarkeit des Schwammes einfach durch die Schwammhärte zu beschreiben und den des Masses an Energieerhaltung bzw. Dämpfung durch die Elastizität. Demnach ist ein Schwamm ausreichend durch die Eigenschaft Schwammhärte, und - elastiziät beschreiben, also bespielsweise in der Form, dass der Bryce einen harten, sehr elastischen Schwamm besitzt...
Auf diese "Definition" könnte man sich einigen, finde ich. Mal warten, was Martin noch dazu meint.

Zitat:
Zitat von JanMove
Deine Theorie über die Wirkungsweise von dünn- und dickflüssigen Klebern halte ich für gewagt. Also ich kann diesbzgl. keinen Unterschied feststellen, wenn ich mit dem SpinnyTop oder dem Rapid Clean klebe.
Geht mir auch so. Auch wenn Martin mit seiner Vermutung wahrscheinlich recht hat, dass verschiedene Anteile an verschiedenen Lösungsmitteln die Schwämme verschieden beeinflussen in Bezug auf Weichheit, wozu sogar noch die verschiedenen Ausgangsbeschaffenheiten der Schwämme kommt, so muss man doch berücksichtigen, dass nur Andro und Butterfly mehrere Kleber anbieten, die verschieden dickflüssig sind, wobei das keine Gewähr dafür ist, dass die Lösungsmittelzusammensetzung die gleiche ist. Korrigiert mich, wenn es noch mehr Marken mit verschieden dickflüssigen Klebern im Angebot gibt.
Das Gegenbeispiel ist selbstgemacht: Ich schnipsle in meinen Stiga Energy-Kleber saubere, feste, vom Schwamm enfernte Kleberanteile rein, damit er dicker wird. Effekt: Die Klebewirkung wird etwas länger, er tropft nicht so, die Klebe-/ Spieleigenschaften verändern sich nach meinem Gefühl aber nicht, da die Lösungsmittelzusammensetzung immer noch die gleiche ist.

Zitat:
Zitat von JanMove
Ausserdem spielt sich der nassgeklebte Belag härter.
Ich vermute mal, dass beim Nasskleben die nicht entwichenen Lösemittel dafür sorgen, dass der Schwamm massiv elastischer wird, was den Katapult und das Tempo gemäss meiner weiter oben skizzierten Theorie drastisch erhöht. Wie sich die Weichheit im Vergleich zum Trockenkleben tatsächlich ändert kann ich nicht sagen, obwohl sich der Belag subjektiv härter spielt, was mit der ersten Eigenschaft zusammen ein Weniger an Spin bedeuten würde.
Auch das kann ich bestätigen. Ich führe das darauf zurück, dass die Lösungsmittelgase in den Schwamm eindringen und die Poren des Schwammes füllen. Die Poren werden durch Diffusion durch das Schwammaterial mit einem Luft-Gasgemisch gefüllt, wobei die Luft aber nicht oder nur sehr langsam entweichen kann. Dadurch entsteht ein Gasüberdruck. Lässt man den Belag sich durch diesen Überdruck ausdehnen, hat man ein etwas ausgeglicheneres Innen/Aussen-Verhältnis was den Gasdruck betrifft. Klebt man den Schwamm nass auf, kann sich der Schwamm nur minimal in der Höhe/Dicke ausdehnen, der Überdruck ist aber größer. Der Schwamm spielt sich dadurch härter, der Katapulteffekt ist größer. Das ist auch meine Empfindung.
Eine "massive" Elastizitätserhöhung kann ich aber nicht feststellen, lediglich wenig mehr, da der Schwamm ja "gestaucht" ist und daher noch mehr seitliche Elastizität besitzt, bevor er an die Dehnungsgrenze stößt.

Gruß
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