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AW: Mathematik / Statistik und TTR
Sehr vieles von dem Geschriebnen klingt sehr gut und vernünftig. Insbesondere ein von der Menge der Daten abhängiger Vertrauensbereich ist aus mathematischer Sicht sichere sinnvoll.
Allerdings ist manches auch mit Vorsicht zu genießen. Wenn wir als Grundhypothese "schwankt um Mittelwert" hernehmen, so unterstellen wir, dass Spieler eine konstante Spielstärke haben, als keine Entwickung (Besser-Werden, Nachlassen) haben.
Genau Letzteres ist aber der Grund dafür, dass aktuelleren Ergebnissen ein höherer Einfluss auf den TTR-Wert zugerechnet wird als alten Ergebnissen.
Beachten muss man zudem auch, dass die einzelnen "Messwerte" keineswegs unabhängig voneinander sind. Ohne direkt zu überblicken, ob dies hier geschehen ist, muss man sich davor hüten, statistische Regeln für "stochastisch unabhhängige, normalverteilte Zufallsgrößen" anzuwenden.
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