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Zitat von Brett13
Die schlichte Antwort darauf lautet: Von heute auf morgen.
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Wenn ich von ersetzen rede, meine ich schon, dass die neue Person den Job dann genauso gut macht, wie die alte Person. Und dafür bedarf es einer gewissen Einarbeitung und ggf. Vorbildung. Ich rede nicht vom Headcount: Heute einer weg, Morgen wieder einer da.
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Zitat von Brett13
Puh, nenne doch bitte mal konkrete Beispiele.
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Verantwortungsvolle Positionen als leitender Angestellter oder Geschäftsführer oder als Fachmann in einem hochtechnischen Umfeld. Bei einer meiner Berufsstationen wurde von langer Hand über ein dreiviertel Jahr ein Geschäftsführerwechsel vorbereitet. Die Kündigungsfrist des alten Geschäftsführers war so lange und der Nachfolger wurde ihm innerhalb kürzester Zeit daneben gesetzt. Aber danach hat er immer noch eine Weile gebraucht, um alle Geschäftsprozesse und die Marktgegebenheiten vollständig zu verstehen und ein adäquater Ersatz zu sein. Die Kündigungsfrist ist generell ein guter Indikator für wie schnell eine Firma eine Position zu ersetzen hält.
In meiner jetzigen Firma sind es Ingenieure im Kesselbau. Die grundsätzliche Technik voll zu verstehen, dauert eine Weile. Man muss dann aber auch als verantwortlicher Ingenieur 1-2 Kessel gebaut haben, um wirklich eingearbeitet zu sein, weil der gesamte Projektabwicklungsprozess halt so seine Tücken hat. Und da sind dann 1-2 Jahre schnell mal weg.
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Zitat von Brett13
...und ich schicke dir dann eine so kreative Persönlichkeit wie Herrn Postel vorbei, der das gleich ab morgen in den Griff kriegt 
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Herr Postel ist ein Genie. Ein fürchterlich unsympathisches Genie. Was der geleistet hat, schafft kaum jemand sonst. Immerhin hat er sich auch das Fachwissen angelesen und hatte nur formal keine Berechtigung dazu.