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Zitat von offspring
@Brett: ich bin so abgestumpft, ich finde gar nichts (mehr) beängstigend. Und das finde ich auch gar nicht schlimm. Hier hat inzwischen fast jeder vor so viel Dingen Angst. All die Debatten werden nur noch von Angst gesteuert, weshalb die vermeintlich einfachen Lösungen so beliebt werden (bzw diejenigen so beliebt werden, die einfache Lösungen im Petto haben).
Ne, ich hab keine Angst. Nicht vor Flüchtlingen, nicht vor Terrorismus und auch nicht vor rechter Gewalt. Ich denke, dass jeder seine Gründe hat, warum er so handelt, wie er es eben tut. Und solange wir nur mit dem Finger aufeinander zeigen, wird sich nichts bessern. Beginnen wir mal alle, vor unserer eigenen Haustür zu kehren und reden wir auch mit Leuten, deren Ansichten uns gegen den Strich gehen, anstatt sie immerzu nur zu verspotten - dann können wir auch mal beginnen, die Probleme sachlich zu lösen.
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Ehmmm, der Klimawandel ist das Problem, was du als Problem darstellst "...Flüchtlingen, nicht vor Terrorismus und auch nicht vor rechter Gewalt.." ist ein Witz gegen weltweites Massensterben in wenigen Jahrzehnten und und im Vergleich diese minderwertigen politischen Themen als ein noch relevantes Problem darzustellen was sehr realitätsfremd. Dies wäre so als ob du stirbst und du sorgst dich um deine Akne, steigende Lebenskosten... oder so ähnlich als guter Vergleich.
Angst braucht man davor nicht zu haben, da es schon sehr klar ist das alles an komplexes Leben aussterben wird, vielleicht Angst vor den Qualen und das dies wohl heftige Ausmaße haben wird. Die Menschenheit wird es nicht mehr lange machen, auch wenn der Mensch dies mit Erfindungsgeist noch etwas hinauszögern kann und auch vielleicht wird, ist eine Frage des Zeitfaktors wie schnell das Klima kippen wird und Nahrung wie auch Trinkwasser zerstört/unbrauchbar macht.
Aber diese politische Themen wie Terrorismus spielt in Deutschland gar keine Rolle und auch in Zukunft wird dies keine bis nur eine sehr kleine Rolle spielen und ist nicht von Bedeutung, wie es bisher auch so war, selbst Verkehrsunfälle und Krebs sind bei weiten viel bedrohlicher als Terrorismus.
Rechte Gewalt wächst zwar und kann auch zur politischen Hauptbewegung führen, aber selbst mit dem ausgebauten Sicherheits- und Kontrollstaat (Neuer Personalausweis, Datensammlung und Speicherung, Kommunikatiosüberwachung) sehe ich dies auch bei weiten nicht als so gefährlich an wie den Klimawandel der zum Massensterben führen wird.
Aber alle diese Themen fallen ehr in die Kategorie "Gefahr von Bürgerkriege/Konflikten" durch politische Unzufriedenheit und wirtschaftlichen Niedergang b.z.w. gesellschaftlichen Wandel.
Und Flüchtlinge schon gar nicht als Bedrohung auch wenn diese aus einem Kriegsgebiet kommen und natürlich es seltene Fälle darunter gibt, wo jemand davon psychologisch nicht mehr Zurechnungsfähig ist und schwere Straftaten begeht, dies gab es auch schon immer z.B. Jugeslawien/Kosovo-Krieg und Kriegsflüchtlinge in Deutschland u.s.w.
Aber durch den Klimawandel bleibt keine Zeit für Angst und abgestumpft sein, jeder sollte aus den nächsten Jahren das Beste machen und das Leben geniessen, natürlich nicht auf "Kosten" anderer (jemanden Leid oder Schaden zufühgen), da alles bald nicht mehr sein wird und in Zukunft nicht mehr existiert und auch das eigne Leben, wenn man so um die 30-40 Jahre alt ist oder jünger - wohl sehr unwahrscheinlich noch ein natürliches Ende nehmen wird - in dem Sinne.
Wenn jemand die Bedrohung durch den Klimawandel und das zu erwartende Massensterben in wenigen Jahrzehnten nicht versteht dem helfe ich gerne und beantworte dazu Fragen, soweit es mir möglich ist, auch wissenschaftlicht mit den Arbeiten die dazu verfasst wurden und die als richtig/Realtät/relevant gelten, vielleicht gründe ich hier auch mal eine Interssengruppe dazu, bei zu großer Nachfrage - mal sehen weil dazu sehr viel Material aus sehr vielen Gebieten der Wissenschaft zusammen kommt aus Zoologie, Zoogeographie, Entomologie, Biogeographie, Biologie, Geographie, Geologie. Klimatologie, Ozeanographie, Glaziologie, Hydrologie, Ökologie, Physik, Chemie, Bio-Chemie, Paläoklimatologie, Meteorologie, Botanik und auch geographische, wirtschaftliche wie gesellschaftliche Statistiken.