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Alt 26.09.2016, 09:11
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Fehlende Durchsetzbarkeit von Regeln in unteren Klassen

Och, da würde ich sagen, dass so ziemlich jede Regulierung für Zündstoff sorgen kann, wenn sich zwei Mannschaften nicht ganz grün sind.

Angefangen bei nicht einheitlichen Trikots, bis hin zur eigentlichen Pflicht in kurzen Hosen zu spielen. Dann soll es auch schon vorgekommen sein, dass eine Mannschaft durchaus bemerkte, dass der Gegner die Doppel im 6er Paarkreuzsystem falsch aufstellte, es aber für sich behielt. Richtig fies war mal die Nummer mit einem zu spät kommenden Spieler, von der ich las.

Die Gastmannschaft war zu Spielbeginn nur zu fünft anwesend. Da sie mit dem fehlenden Spieler, der die Position 5 (oder höher?) inne hatte, in Kontakt waren, wussten sie aber, dass er ca. mit einer halben Stunde Verspätung noch auftauchen würde. Die Gastmannschaft gab die Aufstellung im Einzel aber dennoch vor den Doppeln an. Dass sie ein Doppel kampflos abgeben mussten, war ihnen klar. Nur was dann passierte, damit hatten sie nicht gerechnet. Die Heimmannschaft nutze einfach die Regel, dass ein Spiel ohne Angabe von Gründen abgeschenkt werden darf. Das dann auch ganz konsequent. Was dann letztendlich dazu führte, dass es der fehlende Spieler nicht mehr zu seinem zweiten Einzel schaffen konnte rechtzeitig in der Halle zu sein. Dies führte dazu, dass die Aufrückpflicht bei einem fehlenden Spieler nicht mehr einzuhalten war und das Spiel 9:0 für die Heimmanschaft gewertet werden musste. IIRC so mal vor einigen Jahren geschehen in einer recht hohen Liga. Ober- oder gar Regionalliga.

Es braucht also gar keine nicht durchsetzbaren Regeln um sich zopfen zu können. Das geht auch ganz prima mit durchsetzbaren Regeln
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