Zitat:
Zitat von Schmidt
Ein bewusstes Durchlassen, kann nicht vom Unvermögen des Schlages getrennt werden.
Du hast es richtig verstanden. Der 3. Ball muss nicht wirklich ausgeführt sein, schon der Versuch zählt auch bei negativen Erfolg. Es entsteht also keine Aushebelungsmöglichkeit. 
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Ja, doch von seiten des Rückschlägers. Der kann doch jedesmal volles Risiko gehen und "schießen" oder "schmettern", weil seine Fehler nicht bestraft werden.
Beim heutigen Aufschlag-Rückschlag-System müssen beide Parteien stets einen Kompromiss eingehen zwischen dem erhofften schnellen Punktgewinn und der Strafe für einen Fehler. Ein schneller Punktversuch durch einen harten Angriffsball, einen besonders platzierten Rückschlag,einen schnellen Aufschlag, etc. ist also immer risikobehaftet. Bei deinem Vorschlag entfällt dieses Risiko für den Rückschläger komplett. Er kann permanent "draufbolzen". Selbst, wenn der Ball 99x zwei Meter über den Tisch geht, hat er keine Konsequenzen zu befürchten. Ihm reicht der eine Ball, der zum sofortigen Punktgewinn führt. Nach 100 begonnenen Ballwechseln steht es dann 1:0 für den Rückschläger. Es sei denn der Aufschläger kann den brachialen ersten Schlag ("Endschlag") irgendwie zurückbringen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber gering.
Oder anders ausgedrückt: der Rückschläger kann auf den einen "Einwurf" des Aufschlägers warten, den er am leichtesten verwandeln kann. Wenn er den Ball als zu schwierig einschätzt, lässt er ihn einfach durch oder spielt am Tisch vorbei. Zählt ja nicht...
Ich verstehe nicht, was du daran nicht verstehst