Zitat:
Zitat von Krückstock
Also wenn ich mir die Begründung des Vorsitzenden der Revision durchlese, komme ich zu dem Schluss, das es gut so ist wie es ist.
Es heißt da:
-Die Beschuldigten haben ihr Fehlverhalten eingeräumt
-Ein geregelter Spielablauf der betroffenen Klassen ist sichergestellt
-Sinnvolles Vorgehen, die Verurteilungen basieren nur auf Indizien
-Es bestand das Risiko, dass die Strafen in einem ordentlichen Zivilverfahren nicht haltbar wären (Hypothese: Wann wäre es zu einer Verhandlung gekommen? März 2017?)
-Dadurch erhebliche Auswirkungen auf den Spielverlauf (der Klasse, des Pokals)
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Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.
Wenn die Beschuldigten ihr Fehlverhalten einräumen, heißt das doch eigentlich, dass man sie für dieses Fehlverhalten bestrafen kann. Dann ist man nicht auf Indizien angewiesen.
Es sieht ja wohl eher so aus, dass sie alles abstreiten, nur dann macht es Sinn, einen Prozess aus Mangel an Beweisen zu scheuen.
Nur kann ich auch das nicht verstehen.
Einer war definitiv nicht anwesend, hat aber trotzdem Ergebnisse, teilweise sogar Siege. Damit sind doch schon alle seine Gegner und der Veranstalter überführt, betrogen zu haben. Wieso erhalten die keine harten Strafen ? Evtl. mit dem Angebot als Kronzeuge aufzutreten ?
Es fehlt schlicht der Wille hier angemessen zu reagieren, denn dieser Betrug ist so dermaßen dreist und in der Fortsetzung mit der daraus folgenden Frechheit bei der Mannschaftsmeldung einfach ein Zeichen, dass man in Nauheim über jede Schmerzgrenze zu gehen bereit ist und uns alle verarscht.
Wenigstens einen Funken Einsicht und Reue hätte ich erwartet, nein, Trotz und noch mehr Dreistigkeit. Entspricht halt dem beruflichen Umfeld des Doktors, hat aber mit Sport nichts zu tun.