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Zitat von Noppenklopper
Wobei die Aussage "Jeder Platz wird ausgespielt" so nicht stimmt.
Beim Schweizer System kann es schnell passieren, dass schlechtere Spieler vor besseren Spielern platziert sind, vor allem dann, wenn du nicht konventionelle Spieler im Feld hast - also Material- od. Abwehrspieler.
Wenn nämlich ein an sich guter Spieler A frühzeitig gegen einen solchen Spieler verliert, weil er mit dem Spiel-System nicht zurecht kommt, kriegt er in der nächsten und evtl. auch übernächsten Runde schwächere Spieler, so dass seine Punktzahl nicht entsprechen steigen kann.
Ein anderer, an sich schwächerer Spieler B, bekommt vielleicht nur Gegner, die ihm liegen, weil sie ein konventionelles TT spielen. Dann trifft dieser Spieler B nie auf den Spieler A und hat die bessere Punktzahl. Dann ist er besser platziert, obwohl er gegen B und vielleicht noch drei oder vier andere Spieler keine Chance hätte.
Wir spielen das Schweizer System bei den unteren Klassen der Rheinhessenmeisterschaften. Und in diesem Jahr hatten wir tatsächlich den Fall, dass der nominell zweitstärkste Spieler nur Fünfter oder Sechster (punktgleich mit dem Zweiten - alle 6:1) wurde, weil er gleich in der zweiten Runde den späteren (ungeschlagenen) Sieger entgegengesetzt bekam. Da er das Spiel klar verlor, bekam er in der Folge schwächere Gegner als andere (punktgleiche) Spieler und damit die schwächere Leistungszahl bei Punktgleichheit.
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Eine absolut faire Ausspielung aller Plätze gibt es nur bei "jeder-gegen-jeden". Das Schweizer System ist ein Kompromiss, wo es bei -sagen wir 6 Runden- schon sehr viele punktgleiche Spieler im Mittelfeld geben kann, Einen gewissen Ausgleich schaffen Buchholz- bzw Schochzahl, die auch nachträglich noch die Qualität der bisher gespielten Gegner berwerten. Bei unserm Neujahrsturnier machen wir davon aber keinen Gebrauch, weil der Diskussionsbedarf einfach zu hoch ist, wenn jemand z. B. 15. ist, mach einem Sieg dann plötzlich auf dem 17. Platz steht, weil einer der früheren Gegner sich im Laufe des Turniers als "leichtgewichtig" herausgestellt hat. Wir berwerten bei uns nur die Siege, wenn dann zum Schluss z.B. 4 Spieler mit 6:1 Spielen punktgleich vorne stehen, spielen wir noch eine echte "Endrunde" jgj. So ähnlich wird es dann auch beim tt-news-open laufen. Kleine Ungerechtigkeiten auf den mittleren Plätzen muss man dan akzeptieren oder - abseits des offiziellen Turniers - auf freien Tischen ausspielen.
Ob wir mit Korrekturzahlen oder ohne spielen steht noch nicht so genau fest, für die ersten und letzten Plätze ist es aber keinesfalls entscheidend. Wir können es aber gerne machen, damit Interessierte den Umgang damit auch mal kennenlernen können.
Die größe des Grillsteaks oder der Temperatur des Weizenbiers ist vom Abschneiden aber unabhängig