Zitat:
Zitat von Bo5
Falsch! Sie wird nicht dann angewendet, wenn sie dem anderen erkennbar schadet, sondern wenn er seinen Unmut über den erlittenen Schaden äußert. Das ist absolut nicht dasselbe.
Im Fußball haben wir ja den Fall, dass die Schiedsrichter Szenen recht flexibel auslegen können, weil sie das Spiel leiten sollen. Aber dass dort ein Schiri erst dann anfängt Fouls abzupfeiffen, wenn ein Team sich lautstark beschwert, habe ich noch nie gesehen. Das fändest du sportlich? Oder wenn beim Weitsprung ein Übertreten der Linie und beim 100-Meter-Lauf ein Fehlstart nur geahndet wird, wenn sich ein Konkurrent beschwert?

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Super Beitrag, der Denkfehler von Power-Seven sollte damit allen klar sein.
Im Hobbysport mag diese "Fingerspitzenmentalität" vielleicht die Regel sein und in vielen Fällen keinen nennenswerten Schaden anrichten, aber im Profibereich, wo ganze Karrieren an dem sportlichen (Miss-)Erfolg hängen, muss ein Schiedsrichter AKTIV für Chancengleichheit sorgen und nicht PASSIV darauf warten, dass der Spieler diese Fairness bei ihm einfordert.