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AW: Neueinteilung der WTTV-Bezirke für 2005/2006
Die Neueinteilung der Bezirke ab 2004/05 hat mit der Neuordnung der Damenklassen zwar nur indirekt zu tun, aber nachfolgend erst einmal ein Text aus einem anderen Thread, damit jeder weiß, worüber er diskutiert:
"Es liegt ein Antrag an den Beirat (19.6.) vor, die Zahl der Mannschaften auf
WTTV-Ebene von derzeit 130 unter Wegfall der Damen-Landesliga auf 102 zu
verkleinern. Wenn die Bezirke mitspielen (also die Zahl ihrer Mannschaften
auch verringern), führt das zu einer deutlichen Stärkung des Spielbetriebes
auf Kreisebene. Genau das ist der Sinn der Sache.
Die Klassen sollen künftig wie folgt aufgeteilt werden:
1 Regionalliga (12 Mannschaften)
3 Oberligen (30 Mannschaften)
6 Verbandsligen (60 Mannschaften)
Die dazugehörende Auf- und Abstiegsregelung sieht einen erhöhten Aufstieg in
die Oberliga und die Verbandsliga vor. Die Mannschaften auf Platz 10 der
Verbandsliga und Platz 5 der Landesliga erhalten Relegationschancen. Platz 6
und tiefer führt zum Abstieg in die Bezirksliga.
Zur Erläuterung:
Die Regionalliga soll mit 12 Mannschaften spielen, um zu vermeiden, dass bei
einem erhöhten Abstieg aus der 2. Bundesliga und gleichzeitigem Aufstieg von
3(!) Oberligasiegern sogar der Tabellensiebte absteigen müsste. Die
Aufstockung auf 3 Oberligen trägt dem Umstand Rechnung, dass die
Entfernungen in den bisher zwei Gruppen absolut unzumutbar waren".
Es gibt also nicht nur einen erhöhten Abstieg, sondern auch einen erhöhten Aufstieg. Schlecht?
Die Gruppen der Ober- und der Verbandsliga werden kleiner, was die geographische Ausdehnung angeht. Schlecht?
Eine Spielerin, die zur Kreisebene "durchgereicht" wird, freut sich vielleicht über die Möglichkeit, wieder Spiele an Wochentagen durchführen zu dürfen. Schlecht?
Eine neue Damenmannschaft mit Anfängerinnen muss sich nicht mehr mit Aufstiegsaspiranten zur Bezirksliga messen, sondern kann vielleicht mit anderen Hobbymannschaften interessantere Spiele in der Kreisliga bestreiten. Schlecht?
Und noch etwas zur allseits beliebten Funktionärsschelte ...
Als Damenwart des WTTV bin ich nicht nur Arbeitstier (ca. 15-20 Std. pro Woche), sondern auch Entscheidungsträger. Wenn ich immer und überall die vielzitierte Basis befragen wollte, gäbe es niemals irgendeine einvernehmliche Veränderung. Deutschland ist voll von Bedenkenträgern. Wenn das alles so falsch ist, was ich für den 19.6. beantragt habe, wird man es ablehnen.
Werner Almesberger
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