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Alt 30.10.2016, 09:58
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Rückhandmonster Rückhandmonster ist offline
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AW: Return-Brett sinnvoll?

Es kommt halt immer darauf an, was man machen will.
Ich setze das gern bei Kindern ein, damit die die Rotation üben.
Das funktioniert super, weil nur das Kind erst einmal eine kontrollierbare Umgebung hat.
Da der Ball nie sauber eingespielt wird, hat das Kind auch das Thema Beinarbeit mit dabei. Ziele sind dann einfach wie z.b. 5 x TS nachspielen. Das bedeutet für ein Kind in der mittleren Leistungsklasse schon Anstrengung, aber auch Erfolg. Dadurch, dass man das Returnbrett verstellen kann, kann man den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

Für mich selber benutze ich es auch jetzt noch, um das Spielgefühl zu bekommen. Ich habe leider keinen, der mir einen Balleimer zuspielt - und wenn dann leider oft nicht so, wie ich es brauchen würde. Also Returnbrett und da weiß ich was zurückkommt und kann daran arbeiten, dass Handgelenk und Arm locker schwingen und die Schulter auch locker ist.

Im 2. Step spiele ich oft Dinge wie:
2 x aufs Returnbrett und dann Endschlag oder fester TS auf die andere Seite.
Man kann auch gut VH/Rh umspringen üben - einfach mit VH TS einwerfen, dann VH TS nachziehen und nächsten Ball mit der RH nachspielen.

Wie gesagt, ein Returnbrett dient bei mir vor allem der Technikschulung/Verbesserung/Festigung und dem Erkenntnisgewinn für die Kinder - Handgelenkseinsatz.

Ich kann es nur empfehlen, dass man es bis zu einem gewissen Level für das Lernen der Bewegung in einer kontrollierten Umgebung einsetzt.

Nur kurz zum Roboter:
- die mir bekannten Roboter sind erst ab 3.000 € aufwärts wirklich für gutes Training zu gebrauchen (Amicus-Serie Butterfly). Alles darunter macht einfache regelmäßige Übungen OHNE, dass man wirklich selbst kontrollieren kann, was an Spin wirklich im eigenen Ball ist. Ausserdem sind die Dinger einfach ungenau und aus meiner Sicht quasi nur für Beinarbeitsübungen sinnvoll.

Aber das ist nur meine private Meinung .
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