Zitat:
Zitat von Frank Schmidt
Das Gejammer wird wie bei jeder Regeländerung groß sein - wie man schon an der ersten Reaktion sieht. Leider ist es in Deutschland üblich, jede Neuerung erst einmal schlecht zu finden ohne sie überhaupt ausprobiert zu haben - das war bei der Zählweise bis 11 oder den größeren Bällen nicht anders. 50% erzählen, sie hören mit Tischtennis auf, 30% jammern, sie könnten jetzt gar nicht mehr vernünftig spielen und 15% haben schlaflose Nächte. Am Ende wird die Regel eingeführt und für 98% ändert sich gar nichts. 
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Das Problem ist nur: sind die Regeln einmal geändert, werden diese auch nicht mehr zurückgenommen. (vgl. Solidaritätszuschlag) Auch wenn - wovon auszugehen ist - 90% der Tischtennisspieler die neuen Bälle sch.... finden. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, diesem ganzen Änderungswahnsinn entgegenzuwirken:
1. Man schert sich nix um die Regelungen und spielt trotzdem weiter mit dem Z-Ball. Dazu müssten sich aber die Vereine einig sein.
2. Man hat endlich genug vom ITTF und seinen Funktionären und gründet einen Parallelverband. So etwas ähnliches gab es z.B. auch beim Kegelsport schon. Am besten hier dann mit basisdemokratischen Regeln! Dann müsste man aber mal Kontakt mit dem letzten verbliebenen Z-Ballhersteller aufnehmen und sich zukünftige Balllieferungen sichern. Ich denke, wenn hier viele Verein aus Deutschland mitmachen (nachdem die Mehrheit gezwungen wurde einmal mit Plastik zu spielen

) würden (und aus anderen Ländern) wäre hier sicher ein Absatzmarkt gegeben. Man könnte dann auch z.B. wieder GLn zulassen. Die kann man zwar nicht mehr kaufen, aber trotzdem noch herstellen