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Alt 16.11.2016, 13:02
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Es gibt sicher viele Gründe dafür, den sogenannten mainstream Journalismus wie auch unsere Politiker zu recht zu kritisieren.

Nur was dieser Gert Ewen-Ungar da für ein Spiel treibt, ist zumindest für mich unter aller Sau.

Hier mal ein Artikel von ihm, der aus dem Mai 2015 stammt und sich mit struktueller Gewalt gegen Homosexuelle in Russland (die er vielleicht gar zu recht im hier dargestellten Ausmaß anzweifelt) und gegen Schwarze in den USA (die er meinetwegen eben so zu recht aufzeigt) befasst. Der gewählte Titel "Homosexualität und Rassismus" ist zwar selten dämlich und beide Themen zu vermischen eher unangebracht, aber sei's drum.

Wer sich ein Bild von der Art des "Qualitätsjournalismus" des Gert Ewen-Ungar machen möchte, sollte beide Artikel lesen und sich dann die Frage stellen, warum Gert Ewen-Ungar bei seinem Artikel "Trump – Über Erschütterungen im deutschen Establishment" in keinster Weise auf die zu befürchtende Verschärfung des US-Amerkanischen Rassismus durch die Trump-Wahl eingeht, die er noch im Artikel "Homosexualität und Rassismus" erkannt hatte und anprangerte? Die auch noch nach der Trump-Wahl angekündigte "Aussortierung" (Abschieben und Einsperren) von bis zu 3.000.000 Migranten, die den in den USA vorhandenen Rassismus zweifelsfrei weiter befeuern wird, erwähnt er mit keinem Wort.

Für mich ist dieser Gert Ewen-Ungar alles andere als ein glaubwürdiger Journalist. Die Gabe schreiben zu können, mag er haben. Nur nutzt er die um zu beeinfussen, in dem er bewusst relevante Gegebenheiten, weglässt.

Fürchterlich....
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