Einzelnen Beitrag anzeigen
  #31902  
Alt 20.11.2016, 13:08
User 17544 User 17544 ist offline
...
Foren-Urgestein - Master of discussion ***
 
Registriert seit: 02.08.2006
Beiträge: 11.720
User 17544 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Eine Schußwaffe gehört in jeden gutsortierten Haushalt das ist doch keine Frage. Aber man sollte sie nur erwerben dürfen wenn man glasklar nachgewiesen hat das man damit auch umgehen kann.Keine Larifari-Tests, sondern ein Jahr Schießtraining, einmal die Woche 2 h. Wer dann nicht binnen, 30 Sekunden zerlegen und zusammenbauen kann, also den Mechanismaus verstanden hat, wer an der der Scheibe nicht die 90 % der vollen Punktzahl erreicht, wer dann nicht die psychologische und charakterliche Eignung nachweisen kann, der bekommt eben keine.
Dann dürften es weniger gut sortierte Haushalte werden, in denen legal Schusswaffen vorzufinden sind, als es augenblicklich der Fall ist. Was ich gut fände.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Ebenso müssen die Aufbewahrungspflichten deutlich geändert werden. Eine Waffe hat überhaupt keinen Sinn wenn ich Waffe und Munition einsperren und beides getrennt lagern muss, Sinn verfehlt. Ich kann zu einem potentiellen Gefährder nicht sagen "Du wart mal, ich muss eben noch in den Keller da lagert meine Muni"
Mit Gesetzen zu Schusswaffen kenne ich mich nicht sonderlich aus. Ich würde allerdings drauf tippen, dass diejenigen, die legal Schusswaffen besitzen dürfen, diese in ihrem Haus geladen tragen dürfen.
Die Vorschrifften Waffen und Munition getrennt und sicher aufbewahren zu müssen, besiehen sich aus meiner Sicht eher darauf, dass anderen Personen (Falilienmitgliedern, Leute die sich in dem Haus aufhalten, Einbrechern, halt allen Unbefugten) der Zugriff darauf so schwer wie möglich gemacht werden soll/muss.

Das ist doch nur gut und richtig.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Besser wäre die Kinder von klein auf zur Selbstverteidigung zu erziehen, Boxtraining in der Schule gehört einfach auf den Lehrplan, und zwar für Mädchen und Jungen. Das schult den Charakter und die Disziplin. Erziehung zu einer gewissen Härte und Leidensbereitschaft.
Ich habe meinen Sohn ohne Boxtraining groß gekriegt. An seinem Charakter hatte noch nie jemand was auszusetzen. Sport, ganz allgemein, finde ich für Kinder gut und wichtig. Ich habe auch nichts gegen Boxen oder andere Kampfsportarten. Wenn Kinder das möchten, dann sollen sie das auch dürfen. Wenn sie lieber Fußball, Basketball oder Tischtennis mögen, ist das für mich auch völlig in Ordnung. Wenn sie dann beim Erwachsenwerden den Spaß am Sport verlieren, hilft auch kein Zwang.

Zu meinen sich wehren zu können, weil man Kampfsport betreibt, führt in der Realität leider nicht selten zu nichts Gutem. Ist halt wie mit Schusswaffen. Da mag es durchaus Menschen geben, die damit theoretisch umgehen können. Die Realität zeigt aber leider auf, dass das Unheil was damit angerichtet wird tieftraurige Ausmaße annehmen kann. Gewalt kennt oft leider keine Regeln. Einem Baseballschläger z.B., ist auch mit gutem Boxtraining nicht wirklich beizukommen. Nicht alle Kinder werden zudem über ausreichend Talent für den Kampfsport verfügen, sodass auch diesen besser beigebracht gehört, dass Weglaufen einfach die bessere Option ist. Zudem wird es wohl leider auch Kinder geben, die ihre Kampfsportfähigkeiten nicht nur zur Verteidigung nutzen werden.

So jedenfalls meine Gedanken dazu. Ob das jetzt als qualifizierte Antwort gesehen wird, ist mir eigentlich wurscht. Das ist jedenfalls meine Sichtweise.

...und ich erlaube mir gar, den Beitrag selbst als eher unvernünftig zu bewerten. Ist halt auch meine Sichtweise, zu der ich nun mal stehe.