Zitat:
Zitat von Fozzi
Korrekt. Aber B-Jugend war eben bis vor kurzem noch kein Spitzensport. Das haben Hoffenheim und Leipzig nach englischem Vorbild in Deutschland erfolgreich geändert.
Ja, "Fortschritt" kann man nicht aufhalten. Aber gut finden muss ich es trotzdem nicht und unkommentiert lasse ich es auch nicht.
Leipzig tut was für die Jugend? Am Arsch. Das funktioniert eher so wie die Fischfangflotten vor der Afrikanischen Küste. 
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Bislang habe ich zwar keine passenden Artikel gefunden, aber soweit bin ich völlig bei Dir:
Da ist nix "für die Jugend". Da geht es immer nur um Profit. Und ja, Vereine, die das meiste Geld in das Scouting von Kindern stecken, sind dann wohl die größten "Fischfangflotten".
Es gibt ja auch eine Leistungsverschiebung. Früher galt das Alter zwischen 25-30 als das fußballerische Zenit. Jetzt verschiebt es sich auf 20 - 25. Weniger Zeit, Fußballer richtig gut auszubilden. Dementsprechend versucht man früher professionell zu trainieren. Der Fußball, den Leipzig beispielsweise spielt, lebt von seiner Athletik. Da braucht es junge Spieler, um das mit der Leidenschaft und Intensität durchzuführen.
Diesen Trend haben aber nicht nur Leipzig und Hoffenheim erkannt, sondern auch andere Vereine. Ich schaue aber nochmals, ob zu diesen beiden Vereinen noch Besonderheiten erwähnt werden, die eine konkrete Kritik rechtfertigen.