Einzelnen Beitrag anzeigen
  #19  
Alt 09.05.2001, 10:25
gondor gondor ist offline
registrierter Besucher
Junior-Forenmitglied
 
Registriert seit: 09.05.2001
Ort: Hamburg
Alter: 59
Beiträge: 64
gondor ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
beinarbeit

warum trainiert ihr die beinarbeit anders als die schlagtechniken?
auch bei den beinen geht es doch darum, daß bewegungsabläufe automatisiert werden. und das geht doch, meiner meinung nach, am besten mit wiederholungen der entsprechenden bewegungen.

was gibt es denn überhaupt für bewegungen im tt (trifft auf 80% der trainierenden spieler zu):
1. rückhand umlaufen um eine vorhand zu spielen
2. bewegung in die vorhandseite, da der ball wird in die weite vorhand gespielt wurde
3. und anschließend wieder zurück in die rückhand, um eine rückhand zu spielen.

für diese drei bewegungsabläufe gibt es eine ganz einfache übung:
ich nenne sie 2/1.
dem trainierenden wird zweimal in die rückhand und einmal in die vorhand gespielt. der erste ball wird mit der rückhand returniert, der zweite und dritte dann mit der vorhand.
danach wieder von vorne: zweimal in die rückhand und einmal in die vorhand, usw.
der return des trainierenden erfolgt immer auf die rückhand!
der partner spielt die bälle so, daß diese auch erreicht werden können!

wichtig ist für mich hier, daß immer die gleichen schritte ausgeführt werden. welche schrittfolge für richtig befunden wird, bleibt jedem selbst überlassen (der letzte schritt in die vorhand sollte aber schon mit rechts erfolgen ;-))
da hier die beine im vordergrund stehen, würde ich auch nur schläge verwenden, die wirklich sicher geschlagen und plaziert werden können.

wer hier 20 wiederholungen ohne fehler schafft, ist schon recht gut.

wenn das dann alles gut klappt, erweitert man die übung auf 2 oder 3 schläge in die rückhand und einen in die vorhand.

versteht mich bitte richtig: ich habe nichts gegen spaß beim training mit lustigen übungen. nur beiarbeit trainieren heiß für mich nicht, möglichst viel an der platte hin- und herzulaufen, sondern wiederkehrende bewegungsabläufe zu automatisieren.

gruß

gondor
Mit Zitat antworten